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Fifa
Südamerikas Staatsanwälte wollen gemeinsam Skandal untersuchen

Guayaquil. Staatsanwälte aus sechs südamerikanischen Ländern haben sich zu koordinierten Ermittlungen zu den regionalen Ausläufern des Fifa-Skandals verpflichtet. Eine gemeinsame Arbeitsgruppe solle der Korruption im Fußball entgegenwirken, erklärte der ecuadorianische Generalstaatsanwalt Galo Chiriboga am Montag nach einem Treffen mit Kollegen aus Brasilien, Argentinien, Paraguay, Peru und Bolivien in Guayaquil. Mehrere führende südamerikanische Fußballfunktionäre sind in den Korruptionsskandal des Fußball-Weltverbands Fifa und Geldwäsche-Ermittlungen in ihren Ländern verwickelt. Unter ihnen befinden drei frühere Präsidenten der südamerikanischen Konföderation Conmebol, die Paraguayer Nicolás Leoz und Juan Ángel Napout sowie der Uruguayer Eugenio Figueredo. Napout wurde in die USA ausgeliefert, gegen Leoz läuft in Paraguay ein Auslieferungsgesuch der New Yorker Justiz. Für Figueredo forderte die Anklage in Uruguay sechs Jahre Haft.

 

(dpa)
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