Slowenien besiegt Rumänien: Irland und die Türkei auf WM-Kurs
zuletzt aktualisiert: 10.11.2001 - 22:36Hamburg (rpo). Gute Aussichten für Irland und die Türkei, mit zu den Fußball Weltmeisterschaften fahren zu können. Die Iren haben am Samstagabend in Dublin das erste WM-Relegationsspiel gegen Iran mit 2:0 gewonnen.
Die Türken konnten in Wien einen wichtigen 1:0 (0:0)-Auswärtssieg gegen Österreich einfahren. Mit Vorteilen gehen auch Belgien nach dem 1:0 (1:0) gegen Tschechien und Slowenien nach dem 2:1 (1:1) gegen Rumänien in die Rückspiele am Mittwoch und Donnerstag.
In Wien erzielte Okan nach einer Stunde das "Tor des Tages". Für das Team um den Leverkusener Yildiray Bastürk ist die zweite WM-Teilnahme nach 1954 jetzt im Rückspiel am Mittwoch in Istanbul greifbar nahe. Die Österreicher, bei denen in Andreas Herzog (Werder Bremen), Markus Weissenberger (1860 München), Thomas Winklhofer (1. FC Saarbrücken) und Stefan Lexa (SpVgg Unterhaching) vier Deutschland-"Legionäre" dabei waren, brauchen dagegen fast schon ein Wunder zur achten WM-Teilnahme.
Dublin: Elfmeter brach den Bann
In Dublin brach erst ein von Ian Harte verwandelter Foulelfmeter unmittelbar vor der Halbzeit den Bann. Robbie Keane sorgte schon fünf Minuten nach der Pause mit dem zweiten Treffer für die Vorentscheidung. Für die Iren, die in der Qualifikation lediglich am punktgleichen EM-Halbfinalisten Portugal gescheitert waren, ist die dritte WM-Teilnahme nach 1990 und 1994 nun vor dem Rückspiel am Donnerstag in Teheran in greifbarer Nähe. Der Iran, bei dem Ali Daei (Hertha BSC Berlin) und Mehdi Mahdavikia (Hamburger SV) zum Einsatz kamen, kann die dritte Qualifikation für eine WM-Endrunde dagegen fast schon abhaken.
In Brüssel brachte Kapitän Gert Verheyen die mit Bart Goor (Hertha BSC Berlin) sowie den beiden Schalkern Nico van Kerckhoven und Sven Vermant, aber ohne deren Klubkollegen Emile Mpenza und Marc Wilmots angetreten Belgier nach 29 Minuten in Führung. Nach 41 Minuten sah der Tscheche Tomas Repka nach einem Ellenbogencheck gegen Goor die Rote Karte, die Belgier schlugen aus der numerischen Überlegenheit aber kein Kapital mehr. Bei den Tschechen stand diesmal kein einziger Bundesliga-Spieler in der Startelf. Die BVB Stars Tomas Rosicky und Jan Koller waren gesperrt, der Hamburger Tomas Ujfalusi und der Lauterer Vratislav Lokvenc wurden erst in der zweiten Halbzeit eingewechselt.
Die Slowenen mussten im Kampf um ihre erste WM-Teilnahme in Ljubljana zunächst den Schock des 0:1 durch Marius Niculae (26.) verkraften. Milenko Acimovic (42.) und Milan Osterc (70.) drehten die Partie aber für die mit Dzoni Novak vom Zweitligisten SpVgg Unterhaching angetretenen Slowenen. Bei Rumänien kam der Wolfsburger Dorinel Munteanu zum Einsatz.
- RP ONLINE
- Kontakt
- AGB
- DATENSCHUTZ
- Impressum







