Nach 1:1 in der Ukraine: Kahn rettete zwei Mal im großen Stil
zuletzt aktualisiert: 10.11.2001 - 22:46Kiew (rpo). Mit dem 1:1 in der Ukraine hat sich die deutsche Fußball-Nationalmannschaft die Chancen auf eine WM-Teilnahme erhalten. Die Spieler in der Einzelkritik:
Kahn: Der Einpeitscher und Antreiber. Rettete zwei Mal im großen Stil gegen Schewtschenko (33.). Ein Erfolgs-Garant.
Rehmer: Bester deutscher Defensivmann. Lief viele Bälle ab, dazu offensiv gefährlich wie bei den Kopfbällen (26./Latte und 55.).
Nowotny: Einige Male gegen die schnellen Ukrainer in Bedrängnis, schaltet beim 0:1 spät. Später stabiler, mit mehr Akzenten nach vorn.
Linke: Für Wörns im Team. Direkt am Mann stark, im Stellungsspiel mit Problemen. Enorm kopfballstark, verpasste mit Pech ein Tor (26.).
Ziege: Begann total nervös, fand dann aber mehr Sicherheit. Mutiger Direktschuss (24.). Bei Freistoß-Eingaben zu unkonzentriert.
Schneider: Bester Feldspieler - und das nach zwei Jahren ohne Länderspiel. Gefährliche Standards. Bereitete Ausgleich vor.
Ramelow: Erfüllte als Arbeiter und Zerstörer seine Aufgabe. Vor der Pause stark gegen Schewtschenko. Unerbittlich in Zweikämpfen.
Hamann: Licht und Schatten beim Liverpooler: Sehr engagiert und einsatzstark. Aber auch Probleme beim Timing in den Zweikämpfen.
Ballack: Beste Aktion bei seinem vierten Qualifikationstor. Bei vielen gefährlichen Zügen dabei beteiligt, aber auch Lässigkeiten.
Asamoah: Als Stürmer mühte sich der Schalker pausenlos, rackerte, kämpfte und sicherte den Ball. Es fehlte die absolute Torgefahr.
Zickler: Seine Konterstärke konnte er nie ausspielen. Der Münchner konnte die Bälle kaum behaupten. Musste später Jancker weichen.
Jancker: Comeback nach fast acht Wochen Verletzungspause. Brachte sofort seine Stärken ein, sicherte den Ball, setzte sich stark ein.
Ricken: Kam erst in der 79. Minute für Schneider, konnte keine Akzente mehr setzen.
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