Harmonie auf Jahreshauptversammlung: Kaiserslautern erwirtschaftet Millionen-Überschuss
zuletzt aktualisiert: 19.10.2001 - 12:02Kaiserslautern (rpo). In den vergangenen Jahren versprachen die Jahreshauptversammlungen des 1. FC Kaiserslautern Turbulenzen. Nach dem aktuellen sportlichen Erfolg und dem Vorstoß in neue finanzielle Dimensionen haben sich aber auch die FCK-Mitglieder beruhigt.
Auf einer insgesamt harmonischen Jahreshauptversammlung am Donnerstag im Fritz-Walter-Stadion bestätigten die Verantwortlichen des Bundesliga-Tabellenführers ihren 600 anwesenden Mitgliedern, dass das Geschäftsjahr 2000/2001 mit einem Überschuss von 12,7 Millionen Mark abgeschlossen wurde.
"Der FCK hat einen Gewinn von zehn Prozent erwirtschaftet. Wir sind stolz darauf, unseren Mitgliedern ein solches Ergebnis vorstellen zu können", erklärte der Vorstandsvorsitzende Jürgen Friedrich zwei Tage vor dem Schlagerspiel der Fußball-Bundesliga gegen den FC Bayern München am Samstag (15.30 Uhr/live in Premiere World).
Die Einnahmen der Pfälzer stiegen im Zeitraum vom 1. Juli 2000 bis zum 30. Juni 2001 von 81,5 Millionen auf 123,8 Millionen Mark. Als besonders positiv wirkte sich dabei das Erreichen des Uefa-Pokal-Halbfinales aus: Die Zuschauer- und Fernseheinnahmen aus dem internationalen Wettbewerb sorgten für ein Plus von 14,3 Millionen Mark im Vergleich zur Spielzeit 1999/2000.
Geschlossen bestätigt wurden nach der Entlastung des Vorstandes die fünf derzeitigen Mitglieder des Aufsichtsrates unter dem Vorsitz von Dr. Robert Wieschemann. Auch der Antrag des Aufsichtsrates auf eine Satzungsänderung, die eine Umbenennung des Fritz-Walter-Stadions von der breiten Zustimmmung durch die Mitgliederversammlung abhängig machen soll, wurde angenommen. Eine Namensänderung - vor allem unter kommerziellen Gesichtspunkten - ist somit nur noch durch eine Zweidrittel-Mehrheit zu realisieren.
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