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DFB-Interimschef
Koch: Nur so im Kampf gegen Wettmafia erfolgreich

Düsseldorf. Mit dem Gesetz gegen Spielmanipulation wird nach Ansicht von DFB-Interimspräsident Rainer Koch die Integrität des sportlichen Wettbewerbs umfassend geschützt. "Das Anti-Doping-Gesetz hat bereits wenige Monate nach seiner Einführung gezeigt, dass mit den Mitteln des Strafrechts erfolgreich gegen Betrug im Sport vorgegangen werden kann", sagte Koch am Mittwoch laut einer Mitteilung des Deutschen Fußball-Bundes (DFB). "Hier reicht das Sanktionsrecht der Verbände nicht aus." Der DFB begrüßt, dass mit dem Gesetz gegen Spielmanipulation gerade bezogen auf Sportwetten mögliche Strafbarkeitslücken geschlossen würden. "Nur so kann der Kampf gegen die weltweite Bedrohung durch die Wettmafia erfolgreich gestaltet werden." Das Bundeskabinett hat den Entwurf zur Strafbarkeit von Wettbetrug und Spielmanipulation am Mittwoch verabschiedet. Er sieht bei schweren Fällen des Sportwettbetrugs eine Freiheitsstrafe von bis zu fünf Jahren vor.

(dpa)
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