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MSV Duisburg
Karlsruhe kommt heute mit Dennis Kempe zum MSV
MSV Duisburg. Andre Hoffmann ist der "Shooting-Star" des Teams und einer der wenigen Lichtblicke, die im Verlauf dieser Saison beim Fußball-Zweitligisten MSV Duisburg zu leuchten begannen. Der 18-jährige Abwehrspieler, der es als unverzichtbare Stammkraft in den Kreis der U17-Nationalmannschaft von Trainer Horst Hrbusch geschafft hat und im dortigen Umfeld geschätzt wird wegen seiner fußballerisch kompromisslosen Art und der sauberen Mentalität, hat sich seit einigen Wochen auch beim MSV durchgesetzt.

Auch wenn er sich nicht gerne in den Vordergrund schiebt und eher die Mannschaft als Ganzes sieht – kein Weg führt mehr an Hoffmann vorbei. Fast wäre es allerdings auf Wochen gescheitert, sich zu etablieren. Die Schrecksekunde am letzten Montagabend, als er in einer Pechsituation von den Beinen geholt wurde und sein ohnehin lädiertes Sprunggelenk umschlug, da bekam man bei der späteren TV-Betrachtung eine Gänsehaut.

Dass Andre Hoffmann von Pressesprecher Martin Haltermann ausgesucht worden war, an der gemeinsamen Pressekonferenz mit dem FCR teilzunehmen, spricht dafür, dass der Jungspund schon ein gewichtiges Glied in der Mannschaft ist. "Klar", sagt er, "die Niederlage gegen die Fortuna schmerzte, aber wir haben das Spiel abgehakt und uns geschworen, gegen Karlsruhe Vollgas zu geben und zu gewinnen."

Hoffmann blickt zurück auf ein intensives Jahr mit dem Schulabschluss, den vielen Reisen mit der Nationalmannschaft und der täglichen Arbeit beim MSV. Ganz zur Ruhe ist er nicht gekommen. Aber die vermehrte Spielpraxis bringt ihn naturgemäß weiter nach vorne in dem Bemühen, ganz Tritt zu fassen. "Gottlob wird nicht nach Alter aufgestellt, sondern nach Leistung, und so muss es auch sein", sagt Hoffmann.

"Der KSC verfügt über routinierte Kräfte wie Iashwilli oder Lavric, das wird ein schweres Stück", glaubt er. Und Trainer Oliver Reck tönt ins gleiche Horn: "Die Liga ist so dicht besetzt, dass jedes Spiel ungemein schwierig zu gewinnen sein wird", betont der Trainer, für den die Niederlage gegen Düsseldorf nicht überraschend kam. "Die Fortuna lebt von ihrer außergewöhnlichen Serie und dem daraus resultierenden Selbstvertrauen", argumentiert Oliver Reck.

Bei den Karlsruhern steht auch ein Voerder im Team. Dennis Kempe, Sohn von Thomas und Bruder des in Aue spielenden Tobias Kempe, hat einen festen Platz in der Viererkette der Badener.

Quelle: RP
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