Heidelberg (rpo). Der Fußball hat eine ganz eigene Sprache. Selbst Dolmetscher haben mit den entsprechenden Übersetzungen dann ihre liebe Mühe. Bei der Bananenflanke, der Blutgrätsche oder dem Kopfball-Ungeheuer kommt selbst der geübteste Sprachakrobat in Schwulitäten.
Sir Alex Ferguson prägte den Begriff "Hairdryertreatment". Foto: AFP
Eine Übersetzung dieser geflügelten Begriffe aus der Umgangssprache fällt schwer, ganz gleich in welche Sprache. Auch für den umgekehrten Weg gelten die Schwierigkeiten. Trainer Sir Alex Ferguson von Manchester United schöpfte zum Beispiel den Begriff "Hairdryertreatment" (Trockenhauben-Behandlung) und meint, seinen Spielern mal wieder gründlich den Kopf waschen zu wollen.
Doch gerade bei der Fußball-WM 2006 in Deutschland sind kompetente Übersetzungen von Stellungnahmen seitens der Spieler oder Trainer gefragt. Deshalb will ein Heidelberger Übersetzungsbüro diese Marktlücke schließen: "Die zweite Sprache unserer Dolmetscher und Übersetzer ist Fußball", verspricht dessen Chef Wolfgang Dopp. In England läuft das Geschäft mit den Fußball-Dolmetschern schon seit drei Jahren.
Quelle: sid