Kritik am WM-Ball: Adidas bleibt im Streit um WM-Ball gelassen
zuletzt aktualisiert: 23.12.2005 - 11:19Hamburg (rpo). Die Kritik mancher Spieler am offiziellen Ball der Weltmeisterschaft 2006 stößt bei Sportartikelhersteller Adidas auf taube Ohren. "Kritik von nicht bei Adidas unter Vertrag stehenden Spielern ist seit langem üblich und überrascht uns daher nicht", erklärte Adidas-Sprecher Oliver Brüggen. Hamburgs Torhüter Sascha Kirchstein hatte heftige Kritik an dem neuen Spielgerät namens "Teamgeist" geäußert.
Kirschstein hatte nach der 0:1-Niederlage des HSV im DFB-Pokal-Achtelfinale bei Bayern München geflucht: "Ein Drecksball. Der Ball hat merkwürdige Flugeigenschaften. Er flattert wie verrückt." Der Ball sei vor allem für Torhüter ein Problem, Stürmer könnten dagegen "richtig losballern", urteilte Kirschstein. Dagegen ist Brüggen überzeugt davon, "dass es sich um den rundesten, präzisesten und beständigsten Ball aller Zeiten handelt."
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