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Die Chronologie des Streits zwischen Michael Ballack und Joachim Löw in der Zusammenfassung.
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21. Oktober: Michael Ballack kritisiert in einem Interview mit der FAZ Bundestrainer Joachim Löw: Er fordert von Löw mehr Respekt und Loyalität im Umgang mit verdienten Nationalspielern. Löw zeigt sich "total überrascht, verwundert und enttäuscht."
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22. Oktober: Franz Beckenbauer lästert: "Mimosenhaufen". DFB-Präsident Theo Zwanziger verurteilt das Vorgehen von Ballack auf das Schärfste: "Die Autorität des Bundestrainers hat höchste Priorität." Löw kündigt ein Vier-Augen-Gespräch mit Ballack in Deutschland an und lässt sich alle Optionen offen: "Ich lasse mir das nicht gefallen und werde auf diese Unterredung bestehen. Alles Weitere wird man dann sehen, meine Entscheidung hängt dann auch vom Verlauf dieses Gesprächs ab."
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23. Oktober: Torsten Frings ergreift Partei für Ballack und kritisiert Löw. Ballack meldet sich zu Wort: "Ich freue mich, dass der Trainer wieder den Dialog mit mir sucht." Ballack muss sich Kritik (Zwanziger, Sammer, Rummenigge, Matthäus) gefallen lassen, selbst aus der Mannschaft (Arne Friedrich, Philipp Lahm).
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24. Oktober: Der DFB gibt bekannt: Löw und Ballack haben ein erstes Gespräch per Telefon geführt und dabei eine Unterredung in Deutschland vereinbart. Ex-Bundestrainer Jürgen Klinsmann fordert Ballack auf, sich bei Trainer und Teamkollegen zu entschuldigen. Der FC Chelsea teilt dem DFB per Fax mit, dass Trainer Scolari Ballack den Flug nach Deutschland aus gesundheitlichen Gründen nicht erlauben wird.
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25. Oktober: Löws langjähriger Anwalt Christoph Schickhardt sagt in einem Interview, dass die Angriffe von Ballack den Bundestrainer tief verletzt hätten. Uli Hoeneß und Ottmar Hitzfeld üben Kritik an Löw: Er hätte sich längst ins Flugzeug nach London setzen müssen, um die Sache zu bereinigen. Ballack kündigt am späten Abend nach einem Telefonat mit Löw per Pressemitteilung eine Entschuldigung beim Bundestrainer an und räumt einen Fehler ein.
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26. Oktober: Löw reagiert auf die angekündigte Entschuldigung von Ballack zurückhaltend. Frings lässt via Werder Bremen eine Pressemitteilung veröffentlichen, in der er ankündigt, weiter um seine Chance in der Nationalelf kämpfen zu wollen. Zwanziger fordert von Ballack ein klares Bekenntnis: "Wir müssen wissen: Ist das Vertrauensverhältnis jetzt wieder da?"
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27. Oktober: Löw kontert die Kritik von Hoeneß und Hitzfeld. "Ich wäre niemals nach London geflogen. Das war von Anfang an meine klare Linie." Zudem habe er Ballack in Bezug auf das vom FC Chelsea verhängte "Ausreiseverbot" sehr deutlich gesagt, "dass ich erwartet habe, dass er mir das persönlich sagt".
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30. Oktober: Löw und Ballack treffen sich am Abend zu einem Vier-Augen-Gespräch in der DFB-Zentrale in Frankfurt/Main. Direkt nach dem Gespräch fliegt der Nationalmannschafts-Kapitän, der sich mit Genehmigung seines Klubs FC Chelsea in Deutschland aufhielt, nach London zurück.
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31. Oktober: Löw teilt am Freitagnachmittag mit, dass Ballack nach der Aussprache weiter sein Kapitän bleibt. "Aber auch als Kapitän muss er sich an Regeln halten", sagte Löw. Dies habe er Ballack unmissverständlich klargemacht.
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23. November: Ballack geht erneut an die Öffentlichkeit, stellt vor laufenden Kameras klar, dass er sich im Recht sieht. Er hätte inhaltlich Recht gehabt und hätte sich alles im vernünftigen Ton gesagt. Außerdem müsse man auch mal wachrütteln. Damit kippt er unnötig wieder Öl ins Feuer.