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Nationalmannschaft
Einsatz von Bellarabi und Kruse fraglich

Porträt: Das ist Karim Bellarabi
Porträt: Das ist Karim Bellarabi FOTO: Uwe Miserius
Mainz. Bundestrainer Joachim Löw muss für den letzten Länderspiel-Doppelpack des Jahres um den Einsatz von Karim Bellarabi bangen. Ebenfalls fraglich ist Wolfsburgs Max Kruse.

Auch der an Grippe erkrankte Mittelfeldspieler Christoph Kramer von Bayer Leverkusen könnte ausfallen. Weltmeister Jerome Boateng vom FC Bayern München plagen nach intensiven englischen Wochen ebenfalls körperliche Probleme.

Bellarabi droht wegen muskulärer Probleme für die beiden Härtetests bei EM-Gastgeber Frankreich in Paris am 13. November (21 Uhr/Live-Ticker) sowie vier Tage später gegen die Niederlande in Hannover (20.45 Uhr/Live-Ticker) auszufallen.

Der 25 Jahre alte Mittelfeldspieler von Bayer Leverkusen musste bei der 1:2-Niederlage im Derby gegen den 1. FC Köln erneut wegen einer Oberschenkelblessur zur Pause ausgewechselt werden. Bereits am Mittwoch zuvor war Bellarabi in der Champions League bei AS Rom (2:3) zunächst in der 46. Minute eingewechselt und dann kurz darauf wegen muskulärer Probleme wieder aus dem Spiel genommen worden.

"Ob er zur Nationalmannschaft reist, weiß ich nicht. Wie ich Jogi kenne, wird er nur fitte Spieler einsetzen", sagte Bayer-Sportchef Rudi Völler. Am Sonntag sollte Bellarabi noch einmal gründlich untersucht werden. Die Nationalmannschaft trifft sich zur Vorbereitung auf den Jahresabschluss am Montag in München.

Ein Einsatz von Fußball-Nationalspieler Max Kruse in den letzten Länderspielen des Jahres gegen Frankreich und die Niederlande ist ebenfalls noch ungewiss. Der 27 Jahre alte Angreifer ist nach einem Muskelfaserriss noch nicht wieder fit. "Es wird besser. Ich sage mal, ich bin bei 90 Prozent", berichtete Kruse am Samstagabend im ZDF-Sportstudio. Beim 0:2 des VfL Wolfsburg am Nachmittag im Bundesligaspiel beim FSV Mainz 05 musste Kruse noch pausieren.

Er werde am Montag auf jeden Fall nach München zum Treffpunkt der Nationalmannschaft reisen, sagte Kruse. Dort werde er sich dann "von den Ärzten durchchecken" lassen. "Dann werden wir Montagabend zusammen entscheiden, was das Beste ist, ob ich das erste Spiel vielleicht noch pausiere und zum zweiten Spiel komme oder gleich dableibe", erklärte Kruse.

(can/dpa/sid)
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