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Klare Karriereplanung
Löw hat die Bundesliga abgehakt

Fußball-Nationalmannschaft: Joachim Löw reizt die Bundesliga nicht
Joachim Löw kann sich vorstellen, wieder als Vereinstrainer zu arbeiten - aber nicht in Deutschland. FOTO: dpa, dbo fdt
Hamburg. Mit der klaren Vorgabe von zwei Siegen schickt Joachim Löw die deutsche Fußball-Nationalmannschaft in die WM-Qualifikationsspiele gegen Tschechien und Nordirland. Auch für seine persönliche Zukunft hat der Bundestrainer klare Vorstellungen.

Nach dem Ende seiner Amtszeit als Bundestrainer kann sich Löw durchaus einen Job als Vereinstrainer vorstellen - allerdings nicht mehr in der Bundesliga. "Ich kenne die Bundesliga seit zwölf Jahren, bin permanent dort unterwegs und habe alles gesehen. Aber im Ausland könnte es mich zu einem gegebenen Zeitpunkt reizen, Vereinstrainer zu sein", sagte Löw.

Sein Vertrag beim Deutschen Fußball-Bund (DFB) läuft noch bis zur WM 2018 in Russland, "irgendwann mal" will er mit dem Verband um Präsident Reinhard Grindel über die weitere Zukunft sprechen. Er wisse um Grindels Wunsch, die Zusammenarbeit weiter auszudehnen, sagte Löw: "Wir werden uns zu gegebener Zeit zusammensetzen und bisschen nach vorne denken. Wann, weiß ich nicht." Er hätte jedoch auch "kein Problem damit, ins Turnier zu gehen ohne weiteren gültigen Vertrag", wie es ja bereits bei der WM 2010 der Fall gewesen war. 

Zunächst einmal hat Löw allerdings ganz konkrete Aufgaben vor der Brust - zunächst das WM-Qualifikationsspiel am Samstag (20.45 Uhr/Live-Ticker) in Hamburg gegen die Tschechen. "Die Mannschaft hat im Training einen guten Eindruck hinterlassen, wirkt frisch und sehr konzentriert", berichtete der Weltmeister-Coach am Freitag. "Ich gehe davon aus, dass wir die drei Punkte einfahren."

Rückkehrer Ilkay Gündogan hat Löw als Ersatzspieler vorgesehen. Ob der im Sommer von Borussia Dortmund zu Manchester City gewechselte Mittelfeldspieler später zu seinem ersten Länderspieleinsatz nach elf Monaten kommen wird, "hängt ein bisschen vom Spielverlauf ab", verriet der Bundestrainer. "Gegen Tschechien beginnen wir auf den zentralen Positionen im Mittelfeld mit Sami Khedira und Toni Kroos", kündigte Löw an. Am Dienstag in Hannover gegen Nordirland könnte dann Gündogan in der Startelf stehen.

(dpa)
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