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Reservisten-Rolle von Arnold
Hrubesch versteht Hecking-Kritik nicht

Porträt: Horst Hrubesch – Kopfballungeheuer und Trainer-Phänomen
Porträt: Horst Hrubesch – Kopfballungeheuer und Trainer-Phänomen FOTO: dpa, pse fpt hak jhe
DFB-Trainer Horst Hrubesch hat mit Unverständnis auf die Kritik von Wolfsburgs Trainer Dieter Hecking an seinen Personalentscheidungen reagiert.

"Ich kann das nicht ganz verstehen, ich ignoriere das einfach. Wir haben im Moment Wichtigeres zu tun, wir wollen hier ins Endspiel", sagte Hrubesch vor dem Halbfinale der U21-EM gegen Portugal am Samstag (18 Uhr/Live-Ticker).

Hecking hatte sich verwundert gezeigt, dass sein Bundesliga-Schützling Maximilian Arnold in Tschechien bislang noch nicht zum Einsatz gekommen ist. "Manche Dinge kann ich nicht nachvollziehen", hatte Hecking gesagt. Arnold ist neben Kerem Demirbay (1. FC Kaiserslautern) der einzige Feldspieler im deutschen Team, der noch keine Minute gespielt hat.

Einen Tag vor dem Halbfinale in Olmütz verbreitete Hrubesch derweil Optimismus. "Mich stimmt zuversichtlich, dass meine Mannschaft in allen drei Gruppenspielen nicht umgefallen ist. Wenn es nötig war, haben sie ein Schippe draufgelegt", sagte der 64-Jährige und betonte bei allem Respekt vor Portugal: "Wir fürchten uns nicht."

Personell kann Hrubesch aus dem Vollen schöpfen, auch der zuletzt leicht angeschlagene Leonardo Bittencourt (Hannover 96) steht am Samstag zur Verfügung. "Kompliment auch an alle Betreuer. Ich habe in allen Spielen keine Probleme gehabt. Alles waren nur leichte Blessuren, die wieder behoben sind", sagte Hrubesch.

(sid)
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