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DFB bestätigt
Joachim Löw bleibt Bundestrainer

Fotos: Joachim Löw – Freiburger, DFB-Pokalsieger, Weltmeister
Fotos: Joachim Löw – Freiburger, DFB-Pokalsieger, Weltmeister FOTO: dpa, ss
Düsseldorf. Joachim Löw bleibt Bundestrainer der deutschen Nationalmannschaft. Das bestätigte der Verband am Dienstag auf seiner Homepage.

Demnach haben Löw und DFB-Präsident Reinhard Grindel am Dienstagvormittag in einem gemeinsamen Telefonat die EM aufgearbeitet. In dem Gespräch hat Löw dem Verband klar mitgeteilt, dass er seinen bis nach der WM 2018 laufenden Vertrag erfüllen wird.

Die Entscheidung des 56-Jährigen teilte der Verband damit fünf Tage nach dem 0:2 der deutschen Weltmeister-Mannschaft im EM-Halbfinale gegen Gastgeber Frankreich mit. Direkt nach dem Spiel hatte Löw sich nicht deutlich zum DFB bekannt.

Löw war 2004 zunächst als Assistent von Jürgen Klinsmann zum DFB gekommen, 2006 wurde er dessen Nachfolger. Seitdem erreichte Löw in jedem der fünf Turniere mindestens das Halbfinale, 2014 wurde er mit Deutschland Weltmeister.

"Es war für uns eine Frage des Respekts, dem Bundestrainer nach einem so intensiven Turnier ein paar Tage der Ruhe zu lassen, um mit etwas Abstand die Ereignisse zu analysieren. Wir hatten aber nie einen Zweifel daran, dass er seinen Weg entschlossen fortsetzen möchte und die Titelverteidigung bei der WM 2018 als großes, gemeinsames Ziel anstrebt. Ich bleibe bei dem, was ich vor und während des Turniers immer wieder betont habe: Jogi Löw ist der beste Trainer für diese Mannschaft. Er hat unser uneingeschränktes Vertrauen und wir sind sicher, mit ihm an der Spitze auch in Zukunft erfolgreichen Fußball zu spielen", sagte DFB-Präsident Reinhard Grindel.

"Ein Turnier bedeutet immer eine Zäsur. Wir alle waren nach dem Halbfinal-Aus natürlich enttäuscht, die Wochen vor und während der EM haben viel Kraft gekostet. Da sind ein paar Tage der Ruhe und des Abstands wichtig. Für mich steht fest: Trotz unserer Enttäuschung hat die Mannschaft nicht enttäuscht. Sie war die jüngste Mannschaft im Turnier, ich sehe nach wie vor großes Potenzial. Ich bin sicher, sie wird uns noch viel Freude bereiten, so dass auch meine Freude weiterhin ungebrochen groß ist, mit diesen Spielern zu arbeiten und sie mit Blick auf die WM 2018 in Russland weiter zu entwickeln", sagte Löw.

Am 4. September startet die DFB-Elf beim Länderspiel in Oslo gegen Norwegen in die WM-Qualifikationsrunde, zuvor trifft sie am 31. August im Rahmen eines Freundschaftsspiels in Mönchengladbach auf Finnland.

(can)
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