| 14.25 Uhr

US-Coach schließt Rückkehr aus
Klinsmann nochmal mit Löw: "Nur in Kalifornien!"

Fotos: Löw und Klinsmann treffen sich bei PK
Fotos: Löw und Klinsmann treffen sich bei PK FOTO: afp, pst/vel
Köln. Jürgen Klinsmann hat ein Comeback als Bundestrainer wie auch eine sonstige Rückkehr nach Deutschland nahezu ausgeschlossen. "Es wäre für mich sehr, sehr schwer, zurückzukommen", sagte der Weltmeister von 1990 und frühere Nationalcoach am Tag vor dem Länderspiel mit dem US-Team in Köln gegen Deutschland (Mittwoch, 20.45/Live-Ticker).

"Wir fühlen uns sehr, sehr wohl in unserer Wahlheimat Kalifornien und sehen dort das auch langfristig als Domizil, auch wenn immer Anfragen von europäischen Klubs kommen", erläuterte der 50-Jährige, der 2008 bis 2009 auch Rekordmeister Bayern München trainierte.

Dass er irgendwann noch einmal mit dem heutigen Bundestrainer Joachim Löw zusammenarbeiten wird, den er 2004 als Assistent zum DFB holte und zwei Jahre später als Nachfolger empfahl, schloss Klinsmann aber nicht aus. "Im Leben weiß man nie", sagte er und ergänzte schmunzelnd: "Ich würde dann aber darauf bestehen, dass er Kalifornien als Wohnsitz sieht."

Löw will im Testspiel gegen die USA möglichst vielen Spielern seines Kaders eine Einsatzchance geben. "Grundsätzlich möchte ich versuchen, das Wechselkontingent auszuschöpfen", sagte Löw. "Der eine oder andere wird wohl nur eine Halbzeit spielen." Er denke dabei vor allem an Sami Khedira, dem derzeit die Spielpraxis fehle. Eine Einsatzgarantie gab er für die Partie am Mittwoch (20.45 Uhr) den Innenverteidigern Antonio Rüdiger und Shkodran Mustafi.

Sein Vorgänger Klinsmann bezeichnete die Partie als "besonderes Erlebnis. Das ist was Außergewöhnliches". Deutschland sei absolute Weltspitze, sagte der 50-Jährige.

Den Amerikanern bringt Löw größten Respekt entgegen. "Wir treffen auf einen Gegner, der sich in den vergangenen Jahren enorm entwickelt hat", betonte der Bundestrainer. Daher sei es wichtig, mit der richtigen Einstellung in die Begegnung zu gehen. "Ich erwarte von der Mannschaft, dass sie Spannung aufbaut." Dies gelte auch für das anschließende EM-Qualifikationsspiel am Samstag in Faro gegen Gibraltar: "Wir müssen versuchen, die Konzentration und Seriosität zu haben diese Woche."

(sid/dpa)
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