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Länderspiel nicht ausverkauft
DFB-Präsident Grindel gibt den Franzosen die Schuld

Länderspiel: DFB-Präsident Reinhard Grindel gibt Franzosen die Schuld
DFB-Präsident Reinhard Grindel (rechts) und Teammanager Oliver Bierhoff im Stadion. FOTO: dpa, htf
Köln. Der Jahresabschluss der Weltmeister gegen Frankreich ist bei den Fans bisher noch kein großer Renner. Am Sonntag waren für den WM-Härtetest am Dienstag (20.45 Uhr/ARD) in Köln laut DFB-Auskunft erst 30.000 Eintrittskarten verkauft, die internationale Kapazität des Stadions liegt bei 46.195 Zuschauern.

Die Franzosen, Sieger gegen Deutschland im EM-Halbfinale 2016 (2:0), müssen auf zahlreiche Stars wie Paul Pogba (Manchester United) oder Ousmane Dembele (früher Borussia Dortmund, jetzt FC Barcelona) verzichten. Am Sonntag sagte auch Olivier Giroud vom FC Arsenal wegen Adduktorenbeschwerden ab.

Auch deshalb sieht DFB-Präsident Reinhard Grindel im geringen Interesse keinen Trend. "Es gab nur eine ganz kurze Vorverkaufsphase, das ist ein spezielles Problem", sagte Grindel im Sport1-Doppelpass. Der französische Verband habe gezögert, weil die Mannschaft noch nicht sicher für die WM qualifiziert war.

Deutschland - Frankreich: die Splitter

Im März jedenfalls erwartet Grindel wieder volle Stadien, wenn die Nationalmannschaft antritt. "Ich bin mir sicher, dass die Spiele gegen Spanien und Brasilien ausverkauft sein werden", sagte er. Die Weltmeister spielen am 23. März zunächst gegen die Spanier in Düsseldorf, vier Tage später geht es in Berlin gegen den Rekordweltmeister.

(sid)
 
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