WM-Countdown: Noch 109 Tage
zuletzt aktualisiert: 20.02.2006 - 02:25Leipzig (rpo). Beim runden Tisch des Bundesinnenministeriums zum Thema "Menschenhandel und Zwangsprostitution im Umfeld der Fußball-WM 2006" zeigte Theo Zwanziger Flagge. Der geschäftsführende DFB-Präsident übernahm die Schirmherrschaft zur Kampagne "Abpfiff" des Deutschen Frauenrats. "Selbstverständlich unterstütze ich jede Aktion, die sich gegen Gewalt richtet", sagte Zwanziger.
Der Deutsche Frauenrat glaubt, dass die Unterstützung seitens des Deutschen Fußball-Bundes auch dringend benötigt wird. "Bei Großveranstaltungen wie der WM ist die Prostitution und damit auch die Zwangsprostitution um ein Vielfaches höher als sonst", sagt Sprecherin Ulrike Helwerth. So sollen nach unbestätigten Meldungen 40.000 zusätzliche Prostituierte während der WM in den deutschen Städten weilen - viele von ihnen unfreiwillig.
"Das ganze ist kein Phantasiethema, sondern findet mitten unter uns statt", bestätigt Helwerth, die mit dem Frauenbund an den 12 WM-Austragungsorten öffentlichkeitswirksam auf das Problem aufmerksam machen möchte.
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