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Wolfgang Schäuble (Bundesinnenminister): "Wir nehmen die Bedenken der Stiftung Warentest ernst und es ist im Sinne der WM-Zuschauer aus Deutschland und der ganzen Welt, das die Stadien 150 Tage vor WM-Beginn noch einmal von unabhängiger Stelle überprüft worden sind. Die vorgelegten Ergebnisse, verbieten nach der ersten Bewertung durch unsere Experten allerdings jegliche Panikmache. Diese haben die WM-Stadien, mit wenigen Ausnahmen, gut bestanden.
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Ingo Wolf (Innenminister Nordrhein-Westfalen): "Alle drei WM-Stadien in Dortmund, Gelsenkirchen und Köln beweisen Woche für Woche, dass sie für Großveranstaltungen geeignet sind. Auch deswegen bin ich zuversichtlich, dass die NRW-Stadien den Anforderungen der Weltmeisterschaft gerecht werden."
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Oliver Wittke (Bauminister Nordrhein-Westfalen): "Die oberflächliche Herangehensweise der Stiftung Warentest ist wenig zielführend. Bei der Darstellung angeblicher baulicher Mängel hört der Spaß auf, zumal die Kritikpunkte nicht konkretisiert werden. Für die Spiele in NRW stehen die modernsten Stadien zur Verfügung."
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Fritz Schramma (Oberbürgermeister Köln): "Wir haben ein hervorragendes und sicheres Stadion. Die Stiftung Warentest bezeichnet es schon als Mangel wenn Holztische und das Parkett im Stadion-Restaurant und im VIP-Bereich vorhanden sind.
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Christian Hockenjos (Geschäftsführer der OK-Außenstelle Dortmund): "Für den Standort Dortmund kommt dieses Studienergebnis überraschend, weil wir ein Stadion mit Baugenehmigung sowie gültigen Brandschutz- und Entfluchtungsgutachten haben. Wir nehmen die Studie aber dennoch ernst und werden sie hinterfragen, allerdings kritisch."
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Kurt Krägel (Stadionchef der AOL-Arena in Hamburg): "Wir sind uns unserer großen Verantwortung durchaus bewusst und nehmen jede konstruktive Kritik und Verbesserungsvorschläge ernst."
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Achim Vandreike (Bürgermeister der Stadt Frankfurt): "Die WM-Arena in Frankfurt ist in den letzten drei Jahren nach den neuesten Richtlinien gebaut worden. Der Vergleich mit den Tragödien von Heysel und Sheffield ist absolut ungeeignet. Es kann nicht sein, dass diese beiden Stadien seriös mit den modernen Arenen in Deutschland verglichen werden. Da gibt es fundamentale Unterschiede. Unter dem Strich werden wir die Studie aber präzise analysieren."
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Peter Peters (Geschäftsführer Schalke 04): "Das Ergebnis der Studie hat nicht nur für uns, sondern auch für die anderen Stadion-Betreiber und Organisatoren der WM zu einem verantwortungslosen Imageschaden geführt. Für uns macht sich die Stiftung Warentest mit diesem Ergebnis lächerlich. Sie haben das wohl nur gemacht, um die eigene Auflage zu erhöhen."
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Ralf Schnitzmeier (Stadionchef der AWD-Arena in Hannover): "Wir haben uns mit den Untersuchungsergebnissen der Stiftung Warentest auseinander gesetzt und diese analysiert. Wir sind natürlich erleichtert, dass man uns insgesamt gute Noten ausgestellt hat. Die gefundenen Mängel lassen sich leicht beheben. Wo wir die Möglichkeiten dazu haben, werden wir dies natürlich auch tun.
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Hans Rütten (Geschäftsführer Kölner Sportstätten GmbH): "Einige Punkte der Warentest-Studie waren in Bezug auf unserer Stadion faktisch falsch. Es wurden fehlende Fluchttore angeprangert, die es aber gibt. Außerdem existieren so genannte Paniktore, die im Notfall geöffnet werden. Wir sehen keinen Grund, bauliche Maßnahmen zu ergreifen. Ich halte die Studie für nicht seriös.
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Christoph Meyer (Sprecher der Betreibergesellschaft Olympiastadion Berlin GmbH): "Wir werden die Ergebnisse natürlich prüfen, denn der Zuschauer ist das höchste Gut, und das gilt es zu schützen. Was den Vorwurf der mangelnden Fluchtmöglichkeit auf Grund des tiefen Grabens angeht, kann ich nur auf einen eigenen Evakuierungstest hinweisen, bei dem die Zuschauer in wenigen Minuten auf dem Rasen waren."
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Winfried Lonzen (Geschäftsführer der ZSL Betreibergesellschaft mbH, Leipzig): "Der Hauptvorwurf der Stiftung Warentest, die Fluchtmöglichkeiten auf das Spielfeld seien nicht ohne Probleme, trifft aus unserer Sicht nicht zu. Diese Fluchtmöglichkeit ist nur in Stadien zwingend vorgeschrieben, die die besseren Fluchtmöglichkeit nach außen nicht realisieren können. Schon Ende 2004 wurde das Zentralstadion von allen Instanzen mängelfrei abgenommen.
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Karlheinz Kubanek (Werkleiter Frankenstadion): "Wir sind mit dem Ergebnis sehr zufrieden. Es ist so ausgefallen, wie wir das erwartet haben. Durch den Umbau wurden alle Maßnahmen von der Bauordnungsbehörde begleitet. Wir werden anhand dieser Ergebnisse einige Kleinigkeiten im organisatorischen Bereich ändern. Dies betrifft aber weniger die WM als die Heimspiele des 1. FC Nürnberg."
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Susanne Eisenmann (Sportbürgermeisterin der Stadt Stuttgart): "Die Untersuchung ist oberflächlich. Die Kriterien der Stiftung Warentest lagen uns nicht vor und sind dehalb nicht erkennbar. Die kritisierten Punkte sind in Stuttgart zum Teil anders, aber besser gelöst. Beispielsweise sind Rauchmelder als Frühwarnsystem besser geeignet als Sprinkleranlagen."