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U21-EM in Polen
Hrubesch glaubt an Titel für DFB-Elf

Porträt: Horst Hrubesch – Kopfballungeheuer und Trainer-Phänomen
Porträt: Horst Hrubesch – Kopfballungeheuer und Trainer-Phänomen FOTO: dpa, pse fpt hak jhe
Krakau. Die aktuelle deutsche U21-Generation ist nach Ansicht von DFB-Sportdirektor Horst Hrubesch nach verlorenen Finals reif für einen Titel.

"Jetzt sollten sie sich irgendwann die Krone selber aufsetzen", sagte Hrubesch der Deutschen Presse-Agentur vor dem EM-Endspiel gegen Spanien am Freitag (20.45 Uhr/ZDF) in Krakau. Einige der Spieler hatten 2016 das Olympia-Finale in Rio verloren, andere das Endspiel der U17-EM 2012. "Sie stehen wieder im Finale. Und irgendwann wirst du dann auch belohnt", prophezeite Hrubesch.

Gegen Spanien wird nach Ansicht von Hrubesch auch der Charakter entscheiden. "Mich hat diese Mentalität, diese Leidenschaft gefreut. Wenn man diese Einstellung gegen Spanien an den Tag legt, wird man sehen, wer am Ende die bessere Mannschaft ist", sagte er. "Du musst die Spanier beschäftigen, du musst sehen, dass du dein Spiel durchdrückst. Das wird schwer genug." Der bisherige Auftritt des Teams von Stefan Kuntz bei der EM habe ihn "wirklich begeistert".

Von der großen Bedeutung eines U21-Titels für die spätere Karriere der Jungstars ist der 66-Jährige überzeugt. "Wir brauchen eigentlich nur zurückschauen auf 2009, was der Titelgewinn damals ausgemacht hat für diese Spieler", sagte Hrubesch, der als U21-Coach den Titel holte. So ein Erfolg sei etwas, "was wenige in ihrer Karriere schaffen."

(dpa)
 
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