Auch Wormuth ein Kandidat: Wird Buchwald Löw-Assistent?
zuletzt aktualisiert: 14.07.2006 - 13:59Stuttgart (rpo). Der frühere Nationalspieler Guido Buchwald und Aalens Regionalliga-Coach Frank Wormuth sind heiße Kandidaten für den Posten als Assistent von Bundestrainer Joachim Löw. Die Nationalmannschaft sei immer das Größte, sagte der 45-jährige Buchwald, der jedoch "nicht über Dinge spekulieren will, solange sie nicht spruchreif auf dem Tisch liegen".
Das berichtet die Stuttgarter Zeitung. Buchwald lasse alles auf sich zukommen. Das müsse Löw alleine entscheiden, er trage jetzt die Verantwortung, erklärte der Weltmeister von 1990 der Stuttgarter Zeitung.
Der 76-malige Nationalspieler Buchwald trainiert bereits seit zwei Jahren Titelverteidiger Urawa Red Diamands in der japanischen J-League. Von Löw habe er aktuell keine Nachricht erhalten, meinte der frühere Profi des VfB Stuttgart und des Karlsruher SC (insgesamt 334 Bundesligaspiele). Buchwald und Löw hatten zwischen Oktober 1999 und April 2000 beim Zweitligisten Karlsruher SC zusammengearbeitet. Der jetzige Bundestrainer war damals Coach, Buchwald agierte als Sportdirektor.
Wormuth coacht derzeit den Süd-Regionalligisten VfR Aalen und hatte Löw bereits während des gemeinsamen Engagements 1998/99 beim türkischen Spitzenklub Fenerbahce Istanbul zur Seite gestanden. Beide kennen sich aus aktiven Zeiten beim SC Freiburg und sind seither eng befreundet. Seit vier oder fünf Tagen habe er keinen Kontakt mehr zu Löw gehabt, sagte Wormuth am Donnerstag. Wormuth hatte das Spiel um den dritten Platz bei der WM am vergangenen Wochenende in Stuttgart gegen Portugal (3:1) von der Tribüne aus verfolgt.
Löw hatte sich einen Tag nach seiner Ernennung zum Bundestrainer am Donnerstag in einen rund zehntägigen Urlaub verabschiedet. Ende Juli will der bisherige Assistent des zurückgetretenen Bundestrainers Jürgen Klinsmann mit der konzeptionellen Arbeit beginnen. Bereits am 16. August steht in Gelsenkirchen für den WM-Dritten das erste Freundschafts-Länderspiel der neuen Saison gegen Schweden auf dem Programm. Am 2. September beginnt in Stuttgart gegen Irland dann die EM-Qualifikation mit insgesamt zwölf Spielen.
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