Einigung erzielt: WM 2006: Triumph im Bierstreit
zuletzt aktualisiert: 11.09.2005 - 10:08
München (sid). Ihren Triumph im Bierstreit begossen die Koordinatoren der zwölf deutschen WM-Städte in Köln standesgemäß mit einer Runde Kölsch. Nach einem Jahr Tauziehen haben die Spielorte dem Fußball-Weltverband sowie Hauptsponsor und Bierbrauer Anheuser Busch das Okay zum Verkauf von lokalen Biersorten bei den offiziellen FIFA-Fanfesten abgerungen. Neben Budweiser darf dort jetzt auch der Gerstensaft aus der Nachbarschaft angeboten werden. "Diese Frage lastete regelrecht auf der Stadt", sagt Wolfgang Nickl vom Wirtschaftsreferat München. Offiziell schieben die WM-Städte atmosphärische Gründe bei den Fanfesten als Argument für ihre Hartnäckigkeit vor. Doch auch wirtschaftlich wollen die lokalen Brauereien dem WM-Sponsor bei den Großveranstaltungen nicht freiwillig das Feld überlassen.
Quelle: sid
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