Der Kurs der BVB-Aktie könnte besser sein: Niebaum: Mit BVB-Börsengang 270 Millionen Mark eingenommen
zuletzt aktualisiert: 21.11.2000 - 20:32Münster (dpa). Der Börsengang des Fußball-Bundesligisten Borussia Dortmund hat 270 Millionen Mark in die Kassen des Vereins gespült. Vereinspräsident Gerd Niebaum zeigte sich am Dienstagabend beim Juraforum der Universität Münster trotz des niedrigen Aktienkurses unterhalb des Ausgabepreises zufrieden.
Der Kurs der BVB-Aktie könne zwar besser sein, sagte Niebaum. Allerdings sei der Verlust von elf Prozent im Vergleich zum Emissionspreis von elf Euro (rund 22 Mark) geringer ausgefallen als bei allen anderen Neuemittenten im derzeit schwierigen Marktumfeld. Der BVB hatte sich vor dem Börsengang rund 300 Millionen Mark an Einnahmen erhofft.
Der Börsenstart der BVB-Aktie war nicht so rasant verlaufen, wie von vielen im Dortmunder Umfeld erhofft. Die Deutsche Bank hatte zur Stabilisierung zwei Millionen Aktien oder 10,26 Prozent des Grundkapitals in ihren Eigenbestand genommen. Borussia-Manager Michael Meier sagte, die schwankenden Leistungen der Bundesligamannschaft auf dem Spielfeld hätten keinen unmittelbaren Einfluss auf den Kurs der Wertpapiere gezeigt
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