Ex-Schalke-Manager: Rudi Assauer leidet offenbar an Alzheimer
zuletzt aktualisiert: 31.01.2012 - 07:34Düsseldorf (RPO). Der frühere Schalke-Manager Rudi Assauer ist offenbar an Alzheimer erkrankt. Das geht aus einem Medienbericht hervor.
Berichtet hat dies die "Bild"-Zeitung ohne Angaben von Quellen. Demnach wird der frühere Manager von Schalke 04 in Kürze seine Autobiografie unter dem Titel: "Mein Leben – verblassende Erinnerungen" veröffentlichen, in der die Krankheit Thema sein soll.
Auf seiner Homepage (www.rudi-assauer.de) kündigte Assauer noch am 13. Januar dieses Jahres an, dass das Buch unter dem Titel "Mein Leben" erscheinen werde. Als Untertitel sei "die Autobiografie mit allen Stationen vom Kegeljungen aus Herten bis "Auf Schalke"'.
Darin schreibt er: "Wenn es eine Sache in der Welt gibt, wenn es eine Sache in meinem Leben gibt, vor der ich immer Angst hatte, so richtig Schiss auf gut Deutsch, dann Alzheimer. Bloß nicht diese Nummer. Bloß nicht dement werden im Alter, das schwirrte mir oft im Kopf herum".
Von 1964 bis 1976 spielte Assauer in der Bundesliga für Borussia Dortmund und Werder Bremen. Nach Beendigung seiner aktiven Laufbahn war er als Bundesliga-Manager für Bremen und Schalke 04 tätig.
Stichwort Alzheimer
Die Alzheimer-Krankheit ist eine unheilbare Gehirnerkrankung, bei der Zellen bestimmter Hirnregionen zunächst nicht mehr funktionieren und schließlich absterben. Sie ist die häufigste Form von Demenzerkrankungen, die Ursachen sind jedoch bis heute unbekannt. In Deutschland sind laut der Alzheimer Forschung Initiative (AFI) schätzungsweise 1 bis 1,2 Millionen Menschen von der Erkrankung betroffen, jedes Jahr erkranken 200.000 Menschen an Alzheimer. Dabei sind 95 Prozent der Erkrankten älter als 64. Zu den Symptomen gehören kognitive Störungen, die sich unter anderem auf das Gedächtnis, die Entscheidungs- und die Sprachfähigkeit auswirken. Auch die Gefühlswelt sowie die Persönlichkeit des Betroffenen verändert sich, Depressionen, Ängste und Gereiztheit gehören zu den Begleiterscheinungen. Der Krankheitsverlauf ist fortschreitend und unumkehrbar. Die dauerhaft stationäre Behandlung kann durch die Behandlung mit Medikamenten jedoch bis zu zwei Jahre verzögert werden. Benannt ist die Krankheit nach dem deutschen Psychiater Alois Alzheimer, der 1901 den ersten Fall beschrieb.
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