1. Bundesliga 17/18
| 10.17 Uhr

Wutanfall gegen Schalke
DFB ermittelt gegen Streich

Streich muss nach Wutanfall auf die Tribüne
Streich muss nach Wutanfall auf die Tribüne FOTO: afp
Freiburg. Trainer Christian Streich vom Bundesligisten SC Freiburg droht nach seinem gestenreichen Protest im Spiel bei Schalke 04 (0:2) Ärger. Der Kontrollausschuss des Deutschen Fußball-Bundes (DFB) leitete gegen den 52-Jährigen ein Ermittlungsverfahren ein.

Einen entsprechenden Bericht der "Bild" bestätigte ein Verbandssprecher am Donnerstag dem sid.

Streich hatte am vergangenen Samstag so heftig gegen den Platzverweis seines Stürmers Nils Petersen protestiert, dass ihn Schiedsrichter Tobias Stieler (Hamburg) auf die Tribüne verwies. Wann ein Urteil gefällt wird, ist noch offen.

Den Einspruch des SC gegen Petersens Platzverweis wies das DFB-Sportgericht am Mittwoch zurück. Dagegen will der Klub jedoch ebenfalls vorgehen und somit die automatische Sperre für ein Spiel abwenden. Stieler hatte Petersen in der 64. Minute verwarnt, der Torjäger erklärte danach, er habe dies nicht mitbekommen, weil die Gelbe Karte in seinem Rücken gezeigt worden sei. Drei Minuten später sah Petersen Gelb-Rot. Das DFB-Sportgericht erklärte, es liege ein offensichtlicher Irrtum des Spielers vor, nicht des Schiedsrichters.

(sid)
 
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