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Schiedsrichterin liebt Schiedsrichter
Bibiana Steinhaus und Howard Webb sind ein Paar

Schiedsrichter Bibiana Steinhaus und Howard Webb sind ein Liebespaar
Bibiana Steinhaus ist mit Howard Webb liiert. FOTO: dpa, skn jhe soe
Hannover. Promipaar im Fußball: Schiedsrichterin Bibiana Steinhaus und ihr britischer Kollege Howard Webb lieben sich, wohnen sogar schon zusammen.

Am Freitagabend stand Bibiana Steinhaus noch als unauffällige 4. Offizielle in Hamburg an der Seitenlinie – doch seit dem Wochenende hat sie die volle Aufmerksamkeit der Boulevardblätter aus Deutschland und England. Dass die deutsche Schiedsrichterin und der frühere englische Top-Referee Howard Webb ein Paar sind, rückt Steinhaus (mal wieder) in den Mittelpunkt des Interesses.

Gegenüber mehreren Medien bestätigte die 37-Jährige, dass sie mit dem 45 Jahre alten Webb "glücklich liiert" sei – mehr wolle sie zu ihrer ungewöhnlichen Liaison aber nicht sagen. Laut dem englischen Massenblatt "The Sun" hat Webb seine Ehefrau Kay und die drei Kinder im Teenager-Alter verlassen, um mit Steinhaus zusammen zu sein. Auf Fotos sind die beiden im Stadion von Hannover 96 zu sehen.

Es ist nicht das erste Mal, dass Steinhaus für Schlagzeilen sorgt. Die "Tatsch-Attacke" des früheren Bayern-Trainers Pep Guardiola, die Diskussion um ihren nach wie vor nicht erfolgten Aufstieg zur ersten Bundesliga-Schiedsrichterin, ihr Macho-Disput mit Profi Kerem Demirbay und ihr verletzungsbedingter Ausfall in einem Drittligaspiel zu Beginn des Jahres haben die Polizeibeamtin immer mal wieder in den Mittelpunkt gerückt.

Dazu kam die großen Erfolge von Steinhaus, die seit 1999 als DFB-Schiedsrichterin agiert und im Jahr 2005 zur Unparteiischen beim Weltverband Fifa aufgestiegen ist, auf dem Platz. Schließlich leitete die Frau aus Niedersachsen unter anderem das Finale bei der Frauen-WM 2011 in Deutschland und das Endspiel des olympischen Frauenturniers 2012 in London. Zudem erhält Steinhaus immer wieder Lob für ihre besonnenen Einsätze als 4. Offizielle.

Auch Webb stand in seiner aktiven Zeit, die er 2014 nach 25 Jahren beendete, im Mittelpunkt. Der Brite leitete bei der WM-Endrunde 2010 das Finale zwischen Spanien und den Niederlanden (1:0 n.V.) in Johannesburg – für seine Leistung wurde er im Anschluss allerdings heftig kritisiert.

Außerdem kam Webb, der mittlerweile zum Technischen Direktor bei der englischen Schiedsrichter-Vereinigung aufgestiegen ist, bei EM 2008 und 2012 sowie bei der WM 2014 zum Einsatz. Webb, der vor seiner Laufbahn als Profi-Referee wie Steinhaus als Polizist arbeitete, leitete zudem das Finale der Champions League im Jahr 2010 zwischen Inter Mailand und Bayern München (2:0) in Madrid.

Die Erinnerungen an seine Schiedsrichter-Zeit will Webb demnächst in seiner Biografie "Man in the Middle" veröffentlichen – das Buch könnte nun um ein Kapitel reicher sein.

(SID)
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