1. Bundesliga 17/18
| 12.46 Uhr

Wegen Hopp-Schmähungen
Hoffenheim schickt Anwaltsschreiben an den DFB

Porträt: Dietmar Hopp: Vom Mäzen zum Mehrheitseigner
Porträt: Dietmar Hopp: Vom Mäzen zum Mehrheitseigner FOTO: ddp
Zuzenhausen. 1899 Hoffenheim hat nach den Schmähungen gegen Mäzen Dietmar Hopp den Deutschen Fußball-Bund nachdrücklich zum Handeln aufgefordert.

Der Bundesligist ließ ein entsprechendes Schriftstück an den DFB von Anwalt Christoph Schickhardt aufsetzen, wie der Klub am Montag bestätigte. "Wir erwarten, dass Recht und Gesetz durchgesetzt werden und die Person Dietmar Hopp geschützt wird", sagte TSG-Geschäftsführer Peter Görlich.

Bereits am Samstag hatte sich Hopp selbst in einem Schreiben an Ligapräsident Reinhard Rauball und DFL-Chef Christian Seifert über die Vorfälle von Köln beklagt. Zudem schrieb der 76-jährige Milliardär eine E-Mail an DFB-Präsident Reinhard Grindel. Das anwaltliche Schreiben vom Montag an den DFB ist sowohl vom Gesamtverein als auch von der Spielbetriebs GmbH und von Hopp selbst unterzeichnet.

Hopp war beim 1:1 der Hoffenheimer am Freitag in Köln mit Plakaten und Sprechchören massiv beleidigt worden. TSG-Sportchef Alexander Rosen sprach von einer "neuen Dimension des Hasses". FC-Präsident Werner Spinner entschuldigte sich für das Fehlverhalten von Kölner Fans.

(dpa)
 
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