Krawalle bei Uefa-Cup-Quali: Ausschreitungen in Bosnien und Montenegro
zuletzt aktualisiert: 20.07.2007 - 20:50Mostar/Podgorica (RPO). Bei zwei Spielen der Uefa-Cup-Qualifikation in Podgorica und Mostar kam es am Donnerstagabend zu schweren Ausschreitungen. Die Uefa hat bereits Untersuchungen eingeleitet.
Vor der Begegnung zwischen Montenegros Meister Buducnost Podgorica und dem kroatischen Traditionsklub Hajduk Split (1:1) nahm die Polizei insgesamt 60 Randalierer in Gewahrsam. Im Zuge der Ausschreitungen seien nach Auskunft der Behörden Busse, die kroatische Fans transportierten, mit Steinen beworfen worden sein.
Die Hinrunden-Begegnung zwischen dem bosnischen Klub NK Zrinjski und dem serbischen Vertreter Partizan Belgrad (1:6) in Mostar musste vom italienischen Schiedsrichter Andrea De Marco in der ersten Halbzeit für zehn Minuten unterbrochen werden, da sich die rivalisierenden Fans untereinander sowie mit der Polizei heftige Randale geliefert hatten.
Erst nachdem sich die Tumulte gelegt und die Ordnungshüter eine Puffer-Zone zwischen den etwa 8000 Zrinjski-Anhängern sowie 1000 Gäste-Fans gebildet hatten, pfiff der Schiedsrichter wieder an. Medien kritisierten, dass für die als "Risiko-Spiel" eingestufte Partie zu wenig Polizisten und Sicherheitsleute eingesetzt wurden.
Die Uefa bestätigte am Freitag, dass wegen der Vorfälle in Mostar eine Untersuchung eingeleitet worden sei.
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