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Fifa-Wahl
Uefa-Spitze unterstützt Infantino "einstimmig"

Porträt: Infantino - neuer Fifa-Präsident
Porträt: Infantino - neuer Fifa-Präsident FOTO: dpa, hm
Nyon. Die Spitze der Europäischen Fußball-Union (Uefa) unterstützt bei der Präsidentschaftswahl des Weltverbands FIFA am 26. Februar wie erwartet "einstimmig" Uefa-Generalsekretär Gianni Infantino (45).

Das bestätigte das Uefa-Exekutivkomitee am Freitag. Der Schweizer ist einer von fünf Kandidaten. Auch die 53 stimmberechtigten Uefa-Verbände haben ihre "überwältigende Unterstützung" für die Nummer zwei der Uefa ausgedrückt, teilte der Europa-Verband mit: "Sie werden ihre individuellen Positionen in Kürze veröffentlichen." Ob sich tatsächlich alle 53 Mitgliedsverbände an die offizielle Marschroute des Exkos halten, ist fraglich. Die Wahl in Zürich ist geheim.

"Wir sind davon überzeugt, dass er der richtige Mann ist, um die Fifa nach vorne zu bringen", teilte das Exekutivkomitee mit. Infantino, der am Freitag sein Wahlprogramm im Rahmen einer Uefa-Vollversammlung vorstellte, äußerte: "Ich habe heute ein vereinte europäische Gemeinschaft gesehen. Ich fühle mich sehr geehrt ob der Unterstützung, die ich erhalten habe und bin sehr zuversichtlich." Speziell bedankte er sich beim russischen Verband für die Unterstützung.

Der Deutsche Fußball-Bund (DFB) hofft auf so wenige Abweichler wie möglich. "Gianni Infantino ist so vernetzt wie kaum ein Zweiter und in der Lage, dann auch diejenigen zusammenzuführen, die im Moment vielleicht anderer Meinung sind und andere wählen", sagte DFB-Interimspräsident Reinhard Rauball (69): "Mit seiner Reputation und Erfahrung bringt er die nötigen Voraussetzungen mit, um die strukturellen Veränderungen und kommenden Herausforderungen anzugehen."

In Zürich tritt Infantino gegen Scheich Salman bin Ibrahim Al Khalifa (50/Bahrain), Prinz Ali bin Al Hussein (40/Jordanien), den Franzosen Jerome Champagne (57) und Tokyo Sexwale (62/Südafrika) an.

(sid)
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