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Vor dem rheinischen Derby gegen Borussia Mönchengladbach haben wir den 1. FC Köln auf Stärken und Schwächen untersucht.
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Stärken
Die Innenverteidigung
Youssef Mohamad und Pedro Geromel gehören in dieser Saison zu den absoluten Leistungsträgern in der Kölner Mannschaft. Das Duo ergänzt sich in der Innenverteidigung nahezu perfekt. Vor allem Geromel ist die Eingliederung in die Bundesliga auf Anhieb gelungen. Der Brasilianer besticht durch hervorragendes Stellungsspiel und tolles Auge. Einer des besten Bundesliga-Einkäufe des Sommers.
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Stärken
Die Tormaschine
Milivoje Novakovic ist die Lebensversicherung der Geißböcke. Zwölf Treffer hat der Angreifer bereits erzielt. "Hätte mir das einer vor der Saison gesagt, hätte ich das unterschrieben. Jetzt will ich aber mehr und 17 Tore erzielen", erklärte der Slowene jüngst. Seine Spezialität: Schnelligkeit, Eins-gegen-Eins-Situationen und Eiseskälte vor dem gegnerischen Tor. Ein Ungeheuer!
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Stärken
Der intelligente Staubsauger
Neben Geromel hat der FC im Sommer einen weiteren Top-Transfer getätigt. Aus Portugal kam Nationalspieler Petit an den Rhein. Im defensiven Mittelfeld der Domstädter beweist der Ballkünstler seine Qualitäten als Staubsauger, Spielmacher und Führungsspieler. Einer der Garanten für den derzeitigen Tabellenplatz der Kölner.
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Stärken
Der Trainer
Christoph Daum hat in Köln sein Lebenswerk begonnen und dieses noch lange nicht abgeschlossen. Er hat den FC wieder in die Bundesliga geführt und sich ein Denkmal gesetzt. Aber der erfolgsbesessene Motivationskünstler will mehr und "seine" Kölner wieder in der höchsten deutschen Spielklasse etablieren. Daum ist auf einem gutem Weg. Seine Erfolge in Stuttgart und der Türkei kommen nicht von ungefähr, Daum versteht seinen Job bis ins letzte Detail.
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Stärken
Der Teamgeist
Was war das für eine Befreiung. Nach dem 2:1-Siegtreffer im Hinspiel bei Borussia Mönchengladbach lagen sich die Kölner Spieler und Betreuer in den Armen. Ein Bild, das sich bereits durch die gesamte Saison zieht. In Köln ist eine echte Mannschaft zusammengewachsen, in der jeder für jeden kämpft.
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Schwächen
Die Außenverteidigung
Nach der Verletzung von Pierre Wome wurde Marvin Matip zum Linksverteidiger umfunktioniert. Dabei zeigt der gelernte Innenverteidiger Schwächen in der Defensive und setzt kaum Impulse nach vorne. Auf der anderen Seite macht es Miso Brecko besser, allerdings auch nicht optimal. Hier wird der verletzte Türke Ümit Özat schmerzlich vermisst.
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Schwächen
Die Schaltzentrale
Dass Nemanja Vucicevic Fußball spielen kann, hat er beim überraschenden 2:1 der Kölner in München bewiesen. In der Allianz-Arena glänzte Vucicevic hinter den Spitzen als Vorbereiter, war an beiden Treffern beteiligt. Allerdings ruft er sein Potenzial zu selten ab. Meist dribbelt er ein, zwei Spieler aus, vergisst dann aber den finalen Pass oder den Torabschluss. Da Daum nicht mehr auf Roda Antar setzt, ist Vucicevic derzeit gesetzt. Auch, weil Alternativen fehlen. Er muss sich jetzt beweisen.
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Schwächen
Die Standards
Keine Mannschaft ist so anfällig bei Standards wie der 1. FC Köln. Ruhende Bälle für den Gegner bedeuten immer höchste Gefahr für Keeper Faryd Mondragon. Das muss Köln im letzten Drittel der Saison unbedingt abstellen. Für Gladbach heißt das: Viele Bälle in den Sechzehner bringen.
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Schwächen
Der Ein-Mann-Sturm
Milivoje Novakovic trifft und trifft und trifft - doch was kommt nach dem Slowenen? Nicht viel. Sommer-Zugang Manasseh Ishiaku läuft seiner Form, Sergiu Radu den Gegnern meist hinterher. Im Angriff der Kölner passiert einfach zu wenig.
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Schwächen
Die Bank
Die Kölner Fans können schon vor der Partie sagen, welche Auswechslungen der Kölner Trainer vornehmen wird. Keiner der Reservisten drängt sich nach den Einwechslungen für die Startelf auf, so dass der FC leicht zu durchschauen ist.