Lob für den neuen FC-Coach: Koch: "Soldo wird ein überragender Trainer"
VON MARTIN BEILS - zuletzt aktualisiert: 12.06.2009 - 13:51Düsseldorf (RP). Der frühere Bundesliga-Torhüter Georg Koch begrüßt die Entscheidung für Zvonimir Soldo als neuen Trainer des 1. FC Köln. „Er ist eine absolute Persönlichkeit mit einer Riesenausstrahlung“, sagte der ehemalige Schlussmann unter anderem von Fortuna Düsseldorf und dem 1. FC Kaiserslautern.
Soldo übernahm im Januar 2008 die Mannschaft von Dinamo Zagreb, in der Koch damals spielte, und führte sie zu Meisterschaft und Pokalsieg in Kroatien. „Zvonimir Soldo geht seinen Weg und lässt sich nicht von äußeren Einflüssen beirren“, sagte Koch im Gespräch mit unserer Redaktion, „er legt viel Wert auf Disziplin auch außerhalb des Platzes und verfolgt ein klares Konzept des Offensivfußballs. Ich habe gleich gedacht, der wird mal ein überragender Trainer.“
Koch meint, dass der 1. FC Köln auch von Soldos Erfahrung in der Nachwuchsarbeit profitiert. „Er hat einen sehr guten Blick für Talente.“ Dass sieben Nachwuchsspieler aus der eigenen A-Jugend jetzt im Profikader von Dinamo stehen, sei auch sein Verdienst. „Der 1. FC Köln kann über Jahre von ihm profitieren.“
Die Geißböcke hatten am Freitagvormittag die Verpflichtung Soldos bestätigt. Der Kroate erhält bei den Rheinländern einen Zwei-Jahres-Vertrag. Co-Trainer von Soldo wird Michael Henke. "Ich war sehr überrascht vom Anruf des FC. Ich habe hier meine Trainerausbildung gemacht, hatte viel Spaß und habe gesehen, welchen Wert der FC für die Leute hat", sagte Soldo, der von FC-Manager Michael Meier gemeinsam mit dem neuen Co-Trainer präsentiert wurde. Henke haben die Kölner aus einem Vertrag als Scout bei Bayern München herausgekauft.
In Köln soll Soldo das Erbe von Christoph Daum fortführen. Der Erfolgstrainer hatte den FC zurück in die Bundesliga geführt und mit Platz zwölf eine ruhige Saison fernab der Abstiegsplätze absolviert. Daum hatte von seiner Ausstiegsklausel Gebrauch gemacht und den Klub verlassen. Er wird neuer Trainer bei Fenerbahce Istanbul.
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