Leverkusen: Neuer Dialog zwischen Bayer 04 und den Galliern
zuletzt aktualisiert: 15.06.2012 - 17:52Leverkusen (RPO). Die Ratsmehrheit von JamaikaPlus beschäftigt sich intensiver mit den Fußballspiel-Problemen der "Gallier-Siedlung", die nahe der Bismarckstraße hinter McDonalds liegt. Die Anwohner beklagen sich über den Lärm bei Fußballspielen in der umgebauten BayArena und über die stundenlangen Sperrungen ihrer Straßen vor und nach Fußballspielen.
Die Stadt soll prüfen, ob die Siedlung auch anders als über die Bismarckstraße mit dem Auto erreichbar sein könnte. Dies fordert die Koalition aus CDU, Grünen, FDP und Freien Wählern in einem Antrag an den Stadtrat. Noch in der Zeit von Oberbürgermeister Ernst Küchler wurde kurz die Idee diskutiert, eine Zufahrt über die heutige Fußgänger-Dhünnbrücke im Bereich Flensburger Straße auszubauen. Wegen der Kosten nahe einer halben Million Euro wurde der Plan nicht verfolgt.
In dieser Woche besuchte Ratsherr Jürgen Scharf (Freie Wähler) einige Anwohner des Gallier-Dorfes. „Ich habe den Eindruck, dass es zwischen Bayer 04 und den Anwohnern bis zum Saisonauftakt ein gutes Zusammenleben geben wird“, bilanzierte Scharf im RP-Telefonat und lobte gleich den guten, selbst angebauten Pfefferminztee einer Anwohnerin. „Alle Parteien gehen wieder aufeinander zu“, betonte Scharf, der auch Geschäftspartner von Bayer 04 ist. Am 12. Juli wird es ein Treffen zwischen der Bayer 04-Geschäftsführung und den Anwohnern geben, sagte gestern Bayer 04-Pressesprecher Meinolf Sprink. Politiker Scharf forderte auch, dass die Stadt den Anwohnern kostenfrei hilft.






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