Kommentar: Bayerns Asienreise ist praktisch
VON ROBERT PETERS - zuletzt aktualisiert: 30.07.2008 - 11:07München (RP). Profi-Fußball besteht zum Teil aus Sport (Fußball), zum Teil aus Geschäft (Profi). So aussagekräftig können Wörter sein. Uli Hoeneß hat das schon lange begriffen. Deshalb findet er es ganz normal, dass sich der FC Bayern München zur Kundenpflege auch mal für ein paar Stunden in den Fernen Osten aufmacht.
Selbst wenn das bei den zahlreichen Prinzen auf der Erbse, die das Spieleraufgebot des Deutschen Meisters umfasst, zu wortreichem Wehklagen führen sollte.
Der Klub hat Asien vor Jahren für sich entdeckt. Eine eigene Abteilung im Fußball-Unternehmen befasst sich vornehmlich mit dem japanischen Markt. Und weil es nicht reicht, der Kundschaft auf der Internetseite japanische Schriftzeichen zu servieren, schauen die Bayern von Zeit zu Zeit mit ihrer Mannschaft vorbei.
Erst die Begegnung mit den leibhaftigen Stars kurbelt das Geschäft mit Trikots und anderen Andenken an. Und damit sichern die Fußballer ihr Einkommen. Praktisch.
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