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Lukas Podolskis großer Traum ist Realität geworden. Der Nationalstürmer kehrt im Sommer zurück nach Köln. Am 19. Januar gab Poldi auf seiner Homepage bekannt, dass er im Sommer von Bayern München zurück in die Domstadt wechselt. Zuvor gab es zähe Verhandlungen.
Wir haben für Sie die Chronologie des Podolski-Tauziehens erstellt...
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Im Sommer 2006 kehrt Podolski seinem Heimatverein 1. FC Köln den Rücken und wechselt zum FC Bayern.
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Schon im ersten Jahr läuft es überhaupt nicht rund. Der Stürmer spielt 22 Mal, erzielt aber nur vier Treffer. Der "Kicker" kürt ihn zum "Absteiger der Saison".
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Auch im zweiten Jahr läuft es nicht besser, Podolski gelingen fünf Treffer. Am
28. März beginnt der Ärger mit dem FC Bayern.
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Podolski macht an diesem Tag klar: "Ich hab' die Schnauze voll von der Bank." Abschied nicht mehr ausgeschlossen.
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23.5.2008
FC-Coach Christoph Daum meldet sich zu Wort: "Gibt es für uns eine Möglichkeit, diskutieren wir den P-Plan. Wenn es einen Lukas gibt, der von Bayern die Freigabe erhält, dann bin ich mir sicher, dass es hier externe Leute gibt, die uns unterstützen, die ihn finanzieren können." Die Gerüchteküche wird angeheizt.
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19.6.2008
Die EM ist in vollem Gange und Podolski überzeugt. Er sagt über die Bayern: "Ich hatte nicht das Gefühl, dass der Verein mir Vertrauen gibt. Und ich verspüre es auch jetzt nicht, weil der Verein nach anderen Stürmern schaut." Er liebäugelt mit einer Rückkehr nach Köln: "Alles ist möglich! Ich habe einen Vertrag beim FC Bayern, aber jeder weiß, dass ich eine besondere Beziehung zum 1. FC Köln habe. Denn das ist mein Heimatverein."
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22.6.2008
Bayern-Boss Karl-Heinz Rummenigge schließt einen Wechsel indirekt aus: "Es ist aber wichtig, mit dem ganzen Thema nun professionell umzugehen. Ich glaube, wenn er so spielt wie jetzt bei der Europameisterschaft, dann hat er beste Aussichten, unter Jürgen Klinsmann sich einen Stammplatz zu erkämpfen, auf welcher Position auch immer."
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2.7.2008
Ein Transfer ist vom Tisch. Trotz mehrerer Angebote und Podolskis Flehen ("Köln wäre eine Herzensangelegenheit" )geben ihn die Bayern nicht frei. Rummenigge: "Das Thema ist ad acta gelegt. Wir haben eine grundsätzliche Entscheidung gefällt. Die Meldungen um Lukas Podolski sind eine reine Ente." Ein paar Tage später sagt auch Hoeneß: "Zum letzten Mal: Podolski bleibt!"
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15.7.2008
Podolski gibt nicht auf, sagt: "Irgendwann werde ich wieder FC-Profi sein." Trotzdem will er jetzt in München angreifen und sich einen Stammplatz holen.
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23.8.2008
Nach zwei Spieltagen ist klar: Podolski hat seinen Stammplatz auf der Bank. Dabei hatte Klinsmann vor dem Saisonstart doch gesagt: "Mit Podolski werden wir viel Spaß haben."
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30.8.2008
Hoeneß wird böse, ist genervt von Podolskis Äußerungen in der Öffentlichkeit. Der Manager sagt: ""Ich bin froh, dass die ganzen Transfer-Dinge zu Ende sind. Lukas muss sich jetzt auf seinen Job beim FC Bayern konzentrieren und aufhören, in der Ecke zu jammern, schlecht gelaunt zu sein und über seine so schwierige Situation zu lamentieren. Es gibt schwierigere Schicksale auf der Welt, als beim FC Bayern zu spielen."
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3.9.2008
Podolski hört nicht auf zu jammern. Er meckert: "Es macht keinen Spaß mehr."
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5.9.2008
Jetzt schaltet sich Sturmpartner Miroslav Klose in die Diskussion ein: "Ich würde mich anders verhalten."
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11.9.2008
Podolski droht in München offenbar jahrelang die Bank. Trainer Klinsmann sagt: "Er ist nach wie vor der Herausforderer der beiden Platzhirsche (Luca Toni und Miroslav Klose). Lukas muss zeigen, dass er besser ist. Das kann ein langfristiger Prozess sein - über mehrere Monate oder Jahre. Da muss Lukas eben durch."
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13.9.2008
Die Rückkehr nach Köln! Der FC Bayern gewinnt 3:0, Podolski trifft einmal und jubelt nicht. Dafür feiert er in der Halbzeitpause mit den FC-Fans.
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7.10.2008
Rummenigge rüffelt Podolski: "Ich verstehe nicht, was er will. Ich verlange von ihm, dass er sich zum FC Bayern bekennt und alles für den Erfolg des FC Bayern tut. Lukas hat einen Vertrag bis zum 30. Juni 2010. Auf den sollte er sich jetzt konzentrieren."
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9.10.2008
Podolskis nächstes Interview. Er nimmt zu Rummenigges Aussagen Stellung: "Klar will ich spielen, gern auch ein paar Mal am Stück. Im Moment beschäftige ich mich mit nichts anderem. Ich denke auch bis zum Winter nicht mehr an einen Wechsel. Wenn man 90 Minuten spielt, hat man aber automatisch ganz andere Möglichkeiten. Deshalb macht es mir in der Nationalmannschaft immer besonders viel Spaß."
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30.10.2008
Toni war verletzt, also durfte Podolski in drei Pflichtspielen in Folge in der Startelf ran - und enttäuschte. Ein Anlass für Hoeneß, den Stürmer harsch zu kritisieren: "Er hat zwei Chancen bekommen und sie bisher nicht genutzt. Es gibt drei Bayern-Spieler, die im Nationalteam und auch bei uns gut spielen und einer nicht."
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1.11.2008
Klinsmann legt nach: "Bei all den Dingen, die ich in den letzten vier Monaten beobachten durfte, kommt er nicht an Luca Toni oder Miro Klose vorbei."
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4.11.2008
Die nächste Attacke gegen Podolski kommt von Hoeneß. "Für ihn gibt es nur Köln, Köln, Köln. Er träumt von Köln, Tag und Nacht", sagt er.
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14.11.2008
"Wir geben keinen Spieler ab", machen die Bayern klar. Ein Wechsel von Podolski im Winter ist damit eigentlich vom Tisch.
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20.11.2008
Die Bayern verpflichten Landon Donovan als vierten Stürmer. Die nächste Ohrfeige für Podolski.
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24.11.2008
Podolski hofft immer noch auf einen Wechsel im Winter, sagt: "Ich habe für mich die Entscheidung getroffen, dass ich den Verein im Winter verlassen möchte. Ich habe den Verantwortlichen bereits mitgeteilt, dass ich im Winter weg will."
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25.11.2008
Auf der Jahreshauptversammlung des 1. FC Köln gibt Präsident Wolfgang Overath bekannt, Podolski mit aller macht zurückholen zu wollen. Kölns Manager Michael Meier bestätigt, dass es Verhandlungen gibt. Es geht nur noch ums Geld. Die kursierenden Summen liegen zwischen acht und 15 Millionen.
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7.12.2008:
Uli Hoeneß erklärt im DSF-"Doppelpass", dass der FC ein Angebot für Podolski abgegeben hat. Er nennt es "unsäglich". Dabei würde er den Kölner schon jetzt eine Transfer-Zusage für den 1. Juli machen.
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23.12.2008:
Gleich vier Bundesligisten buhlen um Podolski. Hamburg, Dortmund und Bremen sind dran, haben aber wohl keine Chance. Werder-Manager Allofs risigniert bereits. Die besten Karten hat der 1. FC Köln.
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2.1.2009
Lukas Podolski nennt den AS Rom als möglichen künftigen Arbeitgeber. Beim Trainingsauftakt der Bayern ist er wegen einer Grippe nicht dabei.
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4.1.2009:
Der Wechsel von HSV-Star Ivica Olic zum FC Bayern ist bereits bekannt, jetzt gibt es Gerüchte über einen sofortigen Tausch Podolski-Olic.
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8.1.2009:
Ein Tauschgeschäft ist vom Tisch. Rummenigge macht klar, dass der FC sein Angebot für Podolski erhöht hat. Der Deal ist so gut wie perfekt. Alles wartet auf die Rückkehr von Bayern-Manager Uli Hoeneß aus dem Bayern-Trainingslager in Dubai am 13.1....
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10.1.2009:
Podolski meldet sich in der "Bild" zu Wort, sagt: "Ich gehe davon aus, dass wir uns schon bald einigen werden."
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11.01.2009:
FC-Manager Meier macht klar, dass der Wechsel noch platzen kann. Er fleht die Bayern-Entscheidungsträger um ein Entgegenkommen an. Offenbar ist das Kölner Angebot nicht gut genug.
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19.01.2009:
Die Rückkehr von Lukas Podolski zum 1. FC Köln ist perfekt. Das gab der Stürmer am Morgen auf seiner Internetseite bekannt. Damit hat das Hin und Her endlich ein Ende und eine ganze Stadt jubelt.