Fußball-Stürmer soll 2009 kommen: Hoeneß plant neuen "Angriff" auf Gomez
zuletzt aktualisiert: 31.07.2008 - 14:25München/Tokio (RPO). Bayern Münchens Manager Uli Hoeneß will im Kampf mit dem VfB Stuttgart um Torjäger Mario Gomez nicht klein beigeben und hat einen neuen "Angriff" für kommende Saison angekündigt. "Wir haben uns bemüht und die Stuttgarter haben abgelehnt. Nächstes Jahr geht es von neuem los", sagte Hoeneß.
In einem Interview mit der Münchner "tz" fügte Hoeneß an: "Mit Mario war alles klar. Wir waren uns mit ihm einig. Das ist jetzt abgeblasen worden, weil Stuttgart abgesagt hat. Ich finde es schade, aber es ist nicht zu ändern."
Gomez hatte erst vor wenigen Tagen auf seiner eigenen Homepage erklärt, dass angesichts der Spekulationen um einen kurzfristigen Abschied vom VfB ein klares Bekenntnis zu Stuttgart "doch gar nicht notwendig" sei: "Ich habe kein einziges Mal gesagt, dass ich den Klub in diesem Sommer verlassen will. Und ich habe einen Vertrag beim VfB Stuttgart." Der läuft bis 2012.
Proteste gegen Buddha-Figuren
Ansonsten hat Hoeneß verraten, dass der deutsche Meister wegen der im neuen Leistungszentrum aufgestellten Buddhas "tatsächlich Briefe mit dem Vorwurf bekommen hat, wir würden versuchen, die Spieler einem anderen Glauben näherzubringen. Es gab Leute, die haben sich um die Christlichkeit beim FC Bayern Sorgen gemacht - da waren auch ein paar Pfarrer dabei, aber die konnten wir mit unseren Antworten beruhigen", sagte Hoeneß der Münchner AZ.
Der Manager erklärte, dass die Statuen nur Zierde und Schmuckstücke seien: "Glauben sie denn, wir wollen eine neue Glaubensrichtung beim FC Bayern einführen? Keinesfalls." Auch der neue Bayern-Trainer Jürgen Klinsmann hatte zuletzt immer wieder betont, dass die Buddhas keine tiefere Bedeutung haben würden.
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