Bayern München: Hoeneß stellt Timoschtschuk ein Ultimatum
zuletzt aktualisiert: 22.01.2009 - 11:18München (RPO). Bayern München steht ein weiteres Mal vor zähen Verhandlungen. Nachdem das langwierige Rätselraten um Podolskis Wechsel nach Köln abgeschlossen ist, geht es nun um den Transfer Anatoli Timoschtschuk, dem derzeitigen Mittelfeld-Star von Zenit St. Petersburg.
Allerdings scheinen Hoeneß und Co. nicht bereit zu sein, abermals in nicht enden wollende Gespräche zu treten. Wie die "Bild" berichtet, haben die Bayern dem Ukrainer ein Ultimatum gestellt.
Dabei schien Timoschtschuks Wechsel zu Beginn der Verhandlungen im November noch glatt über die Bühne zu gehen. Der 29-Jährige hatte sich mit Manager Uli Hoeneß und Vorstandschef Karl-Heinz Rummenigge in München getroffen.
Doch dann hörte man plötzlich nichts mehr von dem ukrainischen Nationalspieler. Nun, da Bayern-Mittelfeldspieler Mark van Bommel, dessen Position Timoschtschuk einnehmen würde, weiterhin mit seiner Vertragsverlängerung zögert, wird die Frage um den eventuellen Zugang wieder wach.
Hoeneß beteuerte, dass der FC Bayern dem Ukrainer nicht hinterherrennen werde. "Ich habe keine Ahnung, woran es bei ihm noch hakt. Ich rufe den Spieler nicht jeden zweiten Tag an und frage, was los ist", erklärte der Münchener Manager. Stattdessen stellte er ein Ultimatum: "Der Spieler hat bis Ende Februar Zeit, sich zu entscheiden."
Van Bommel hält Timoschtschuk-Wechsel für überflüssig
Trotz des klaren Angebots der Bayern (die Ablösesumme für Timoschtschuk wird auf 15 Millionen Euro geschätzt) hielt Mark van Bommel in einem Pressegespräch im Trainingslager dagegen: Die Verpflichtung seines möglichen Nachfolgers halte der Niederländer für "überflüssig."
Der 31-Jährige sieht seine Zeit bei den Bayern nämlich noch nicht als beendet an. Die Vertragsverlängerung lasse nur auf sich warten, weil ihm die Laufzeit des neuen Kontrakts (ein Jahr) zu knapp bemessen sei. Über den möglichen Zugang von St. Petersburg sagte van Bommel: "Er kann gerne kommen, dann sitzt er schön auf der Bank. Dafür werde ich sorgen."
- RP ONLINE
- Kontakt
- AGB
- DATENSCHUTZ
- Impressum







