Spott und Hohn für Ex-Trainer: Lahm: Klinsmann war ein Rückschritt
zuletzt aktualisiert: 02.06.2009 - 08:39München (RPO). Jürgen Klinsmann und der FC Bayern - diese Ehe endete im Krach. Das wird immer deutlicher, nicht zuletzt weil sich nun auch noch Nationalspieler Philipp Lahm zu Wort gemeldet hat und gegen seinen Ex-Trainer übel nachtritt.
Rundumschläge dieser Art sind dem Außenverteidiger eigentlich fremd. Dafür haut er bei Klinsmann so richtig drauf. "Jürgen Klinsmann brachte die Mannschaft nicht voran", sagte Lahm in einem Interview mit dem "Express".
Und es geht weiter: "Wenn man so viele Gegentore kassiert hat wie wir, kann man nicht von taktischer Ordnung reden." Und noch einer: "Der absolut wichtigste Transfer ist der Trainer. Wir haben doch eine sehr gute Mannschaft mit sehr guten Einzelspielern. Mit dieser Mannschaft waren wir vor zwei Jahren ja schon deutscher Meister, in ihr steckt noch viel Potential. Der Trainer wird viel mehr herausholen aus ihr als im vorigen Jahr", sagte Lahm der "Süddeutschen".
Unter Klinsmann seien die Spieler "sicher nicht besser geworden", meint Lahm. Klinsmann war demnach ein Rückschritt. Hohn und Spott - eine schallende Ohrfeige für den früheren Bundestrainer.
Der Schwabe selbst hatte vor kurzem bei einem TV-Interview schmutzige Wäsche gewaschen. Klinsmann und der FC Bayern - das passte am Ende gar nicht mehr.
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