Machtwort von Bayern-Boss Rummenigge: Podolski muss bis Sommer bleiben
zuletzt aktualisiert: 12.01.2009 - 13:45Düsseldorf (RPO). Der heiße Poker um Lukas Podolski. Jeden Tag werden neue Details zu seinem möglichen Wechsel vom FC Bayern zum 1. FC Köln bekannt. Jetzt hat Bayern-Boss Karl-Heinz Rummenigge klargemacht: Vor dem Sommer geht da gar nichts.
Ein Transfer in der Winterpause sei "absolut kein Thema". Wir reden über einen Wechsel im Sommer und nicht vorher. Wir haben ja, wenn man so will, schon jetzt nur dreieinhalb Stürmer für die Rückrunde, da Donovan ja erst mal nur ausgeliehen ist. Ab März wären es dann bei einem Verkauf von Podolski vielleicht ja nur noch zwei", so Rummenigge in der "Bild".
Gerüchten zufolge wollten sich die Bayern-Granden in dieser Woche mit den Entscheidungsträgern des 1. FC Köln treffen, mittlerweile wollen beide Seiten von einer Verabredung aber nichts mehr wissen. Nur soviel ist klar: Eine Entscheidung soll bis Ende des Monats fallen.
Hochspannung im Ringen um Lukas Podolski. Offenbar sind für einen Wechsel vom FC Bayern zum 1. FC Köln nur noch letzte Details zu klären. Wir berichten in unserem LIVE!-Ticker.
Laut "Bild" sieht das Finanzierungs-Paket für den Nationalstürmer, das der FC geschnürt hat, so aus:
- Die Bayern erhalten sofort 7,5 Millionen Euro
- Bayern gastiert für zwei Testspiele in Köln, von den Einnahmen bekommt der Rekordmeister zwei Millionen Euro. Kommt weniger Geld in die Kasse, legt der FC die Differenz drauf
- Für jeden zur Nationalmannschaft abgestellten Spieler erhält der Verein vom DFB 40.000 Euro. Die ersten 15 Abstellungsgagen leitet der FC an die Bayern weiter. Macht 600.000 Euro.
Insgesamt beläuft sich das Angebot der Kölner also auf 10,1 Millionen Euro. Trotzdem machten die Bayern zuletzt klar, dass ihnen das nicht reicht. Köln-Manager Michael Meier flehte Hoeneß & Co. am Sonntag um ein Entgegenkommen an.
Der "KSTA" sagte er: "Es wird immer so getan, als sei das Ding durch. Auch in der medialen Öffentlichkeit. Aber aber wir brauchen eindeutig die Hilfe des FC Bayern. Wenn die Münchner uns nicht entgegenkommen, schaffen wir das nicht."
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