Mitgliederversammlung in Dortmund: Watzke wettert - Rauball bleibt Präsident
zuletzt aktualisiert: 26.11.2007 - 22:15Dortmund (RPO). Reinhard Rauball ist auch zukünftig Präsident des Bundesligisten Borussia Dortmund. Der 60-Jährige, in Personalunion auch Präsident des Ligaverbandes, wurde auf der Mitgliederversammlung von der großen Mehrheit der rund 800 anwesenden Stimmberechtigten bei nur drei Gegenstimmen für weitere drei Jahre in seinem Amt bestätigt.
Rauball, der zum insgesamt dritten Mal an der Spitze des westfälischen Traditionsklubs steht (zuvor 1979-1982 und 1984-1986), hatte sein Amt am 17. Oktober 2004 als Nachfolger des aufgrund der Finanzmisere zurückgetretenen Gerd Niebaum zunächst kommissarisch angetreten, bevor ihn die Mitgliederversammlung am 14. November 2004 erneut als Präsident wählte.
Die Versammlung in der Westfalenhalle 2 stand im Zeichen der sportlichen und wirtschaftlichen Bilanz des abgelaufenen Geschäftsjahres des eingetragenen Vereins, aber auch der 0: 2-Niederlage des BVB im Bundesliga-Auswärtsspiel am Sonntagabend beim 1. FC Nürnberg. Überwiegend mit Pfiffen und Buh-Rufen wurde die Mannschaft des Tabellen-13. am Vorabend der Aktionärsversammlung von den Mitgliedern empfangen.
BVB-Geschäftsführer Hans-Joachim Watzke zog eine ernüchternde sportliche Zwischenbilanz und nahm die anwesenden Profis verstärkt in die Pflicht, verlangte mehr Leidenschaft und Identifikation mit dem Verein. Die Stimmung besserte sich, als Watzke die vorzeitige Verlängerung des am Saisonende auslaufenden Vertrages von Florian Kringe um vier weitere Jahre bis 2012 verkündete. Der 25 Jahre alte Mittelfeldspieler war unter anderem von Werder Bremen, dem Hamburger SV, Bayer Leverkusen und VfL Wolfsburg umworben.
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