Schelte für Ex-Kollegen: Zidan rechnet mit dem HSV ab
zuletzt aktualisiert: 06.01.2009 - 10:16Dortmund/Hamburg (RPO). Mohamed Zidan wollte nach eigenem Bekunden nicht mehr über seine Vergangenheit sprechen. Doch das Jahr hat ja gerade erst begonnen, so dass Vorsätze schon mal über den Haufen geworfen werden. Der Bundesliga-Profi von Borussia Dortmund hat gleich mal zum Rundumschlag ausgeholt.
Ziel seiner Verbalattacke ist der Hamburger SV, insbesondere seine Ex-Spieler-Kollegen und Trainer Huub Stevens. "Die Zeit dort war so schrecklich", fasst er seine Zeit im Norden zusammen, und beschwert sich im Interview mit der "Bild" über den Umgang mit seiner Person: "Beim HSV ist mir nie Respekt entgegengebracht worden. Weder von Huub Stevens noch von der Mannschaft."
Zidan fühlte sich seinerzeit gekränkt, weil Stevens sich ein Spiel des Ägypters nicht ansehen wollte. "Nachdem ich mit Ägypten das Afrika-Cup-Finale gegen Kamerun – mit Atouba – erreicht hatte, sagte Stevens: ‚Interessiert mich nicht, sehe ich mir nicht an.‘ Das ist doch verletzend."
Auch seine Teamkollegen hätten ihn fertiggemacht. Der "Bild" sagte Zidan: "Frank Rost hat zu mir gesagt: ‚Du bist in Bremen gescheitert und mit Mainz abgestiegen.‘ Danach war ich so fertig, dass ich im Bus fast geweint habe."
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