Otto Addo kann Karriere vermutlich fortsetzen: Dede dementiert Kontakt zu Bayern München
zuletzt aktualisiert: 05.03.2004 - 13:54Dortmund (rpo). Der Brasilianer Dede hat in einer Pressemitteilung seines Vereins Borussia Dortmund verlauten lassen, dass er jeglichen Kontakt zu Bayern München demeniert. Der 25-jährige Abwehrspieler erklärte: "Ich habe mit den Bayern nicht gesprochen, und ich habe keinen Vertrag oder Vorvertrag unterschrieben. Diese Meldungen stimmen nicht."
Dede wurde in diesen Tagen mehrfach mit dem Deutschen Meister in Verbindung gebracht, vor allem nach Bekanntwerden der finanziellen Situation des BVB. Auch Dortmunds Manager Michael Meier hatte in einem Interview wissen lassen, dass es "keine Gespräche zwischen beiden Vereinen" gegeben habe. Bereits am Dienstag hatte der FC Bayern die angeblich schon perfekte Dede-Verpflichtung energisch dementiert und als "absoluten Unsinn" bezeichnet.
Dritte Kreuzband-OP bei Addo möglich
Gute Nachrichten für die Dortmunder gibt es von Otto Addo. der 28-Jährige darf auf die Fortsetzung seiner Karriere hoffen. Ein vom Becken ins lädierte rechte Knie transplantierter Knochen ist wie gewünscht angewachsen und ermöglicht eine dritte Kreuzband-Operation. Schon am kommenden Donnerstag soll der Eingriff vorgenommen werden. Eine Rückkehr des Ghanaers ins Team der Westfalen dürfte bei optimalem Heilungsverlauf frühestens im September oder Oktober erfolgen.
"Ich kann jetzt behandelt werden wie ein ganz normaler Kreuzbandriss-Patient, auch die Rehabilitationsphase soll nicht länger dauern", berichtete Addo. Vom Erfolg der im vergangenen November von Kniespezialist Dr. Jürgen Eichhorn vorgenommenen Operation hing Addos Karriere ab. Der Techniker hatte im Juni 2001 und im September 2002 einen Kreuzbandriss erlitten, im September 2003 riss das Band erneut ein.
Als Folge der Serie von Rissen bot der Knochen, an dem das Kreuzband bereits zwei Mal verankert worden war, kaum noch Stabilität. Folglich musste vor einer dritten Operation ein Stück Beckenknochen ins Knie transplantiert werden. Am Donnerstag sichtete Eichhorn die Aufnahmen des Grönemeyer-Instituts und gab grünes Licht für den eigentliche Eingriff am Kreuzband.
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