Kaution in sechstelliger Höhe: Ehemaliger FCK-Boss Friedrich wieder frei
zuletzt aktualisiert: 03.12.2003 - 16:06Kaiserslautern (rpo). Nach der überraschenden Festnahme am Mittwochmorgen ist der ehemalige Vorsitzende des Bundesligisten 1. FC Kaiserslautern, Jürgen Friedrich, gegen Kaution wieder auf freiem Fuß.
Der Haftbefehl gegen den 60-Jährigen wurde am Nachmittag nach der Prüfung des Haftrichters unter Auflagen außer Vollzug gesetzt. Dies bestätigte Oberstaatsanwalt Thomas Lißmann.
Friedrich musste für seine Freiheit eine Kaution in sechstelliger Höhe hinterlegen und seinen Reisepass abgeben. Außerdem muss sich der frühere FCK-Funktionär zukünftig einmal in der Woche bei der Polizei melden. Als Begründung der zuvor erfolgten Festnahme hatte der Leitende Oberstaatsanwalt Eberhard Bayer "Fluchtgefahr" angegeben.
Die Staatsanwaltschaft Zweibrücken ermittelt gegen Friedrich sowie Ex-Vorstandsmitglied Gerhard Herzog und dem früheren Aufsichtrats-Chef Dr. Robert Wieschemann wegen des Verdachts der Untreue und Steuerhinterziehung in deren Amtszeit.
Die drei sollen für verdeckte Lohnzahlungen an mehrere Profis verantwortlich gewesen sein. Friedrich hatte zuletzt offen mit dem Gedanken gespielt, aus Deutschland auszuwandern. Anfang des kommenden Jahres will die Staatsanwaltschaft Anklage gegen das ehemalige FCK-Führungstrio erheben.
- RP ONLINE
- Kontakt
- AGB
- DATENSCHUTZ
- Impressum







