Mirko Slomka bleibt Trainer bei Hannover 96. Wir haben die wichtigsten Fakten über den Fußballlehrer für Sie gesammelt.
Mirko Slomka wurde am 12. September 1967 in Hildesheim geboren.
Als Spieler war er unter anderem für Hannover 96 aktiv.
1989 wechselte er aber bereits ins Traineramt. Zehn Jahre lang betreute er verschiedene Nachwuchsmannschaften von Hannover 96. Dort trainierte er unter anderem Spieler wie Gerald Asamoah und Fabian Ernst.
Von 1999 war Slomka bei Tennis Borussia Berlin tätig. Zunächst arbeitete er als Jugendkoordinator, 2000 wurde jedoch dem damaligen Zweitligisten Tennis Borussia Berlin die Lizenz entzogen. Der Klub wurde in die Regionalliga versetzt und Slomka am 19. Juli 2000 zum neuen Cheftrainer ernannt. Nach einem überraschend starken Saisonstart stürzte der Verein immer weiter ab; am 16. November 2000 musste Slomka nach fünf Pleiten in Folge seinen Hut nehmen.
Seit dem 1. Oktober 2004 stand Slomka beim FC Schalke 04 unter Vertrag. Zunächst fungierte er als Assistent von Chefcoach Ralf Rangnick, seit dem 4. Januar 2006 als Cheftrainer. In der Rückrunde 2005/06 führte er Schalke 04 ins Halbfinale des Uefa-Cups, wo erst in der Verlängerung das Aus gegen den spanischen Vertreter (und späteren Sieger) FC Sevilla zu Buche stand.
Nach dem vierten Rang in der Bundesliga-Saison 05/06 führte Slomka die "Königsblauen" zu Platz zwei. Die mögliche Meisterschaft wurde erst kurz vor dem Ende erneut vergeben.
In der Saison 08/09 kam in der "Königsklasse" das Aus im Viertelfinale gegen den großen FC Barcelona.
Daraufhin wurde er bei Schalke 04 als Trainer entlassen. Die Maßnahme der "Knappen" löste breites Unverständnis aus, denn immerhin stand Slomka mit Schalke auf Rang zwei der Bundesliga und eben im Viertelfinale der Champions League.
Nach der EM 2008 trat der Trainer in Verhandlungen mit dem österreichischen Verband, Schalke verweigerte aber eine Auflösung des bis 2009 laufenden Vertrages.
Seitdem war Slomka regelmäßig immer genau dann im Gespräch, wenn in der Bundesliga ein Platz frei wurde.
Erst Anfang 2010 klappte es wieder mit dem neuen Job. Ausgerechnet Hannover 96 holte den "verlorenen Sohn" zurück, um den Klub vor dem Abstieg zu retten.