Schlechte Stimmung auf Schalke: Jones' Rundumschlag - auch gegen die Fans
zuletzt aktualisiert: 30.10.2008 - 08:42Gelsenkirchen (RPO). Es ist die Zeit der großen Anschuldigungen. Torsten Frings hat's getan, Michael Ballack sowieso oder auch Mario Gomez. Die drei Nationalspieler haben entweder den Bundestrainer oder die eigenen Fans angegriffen. Jetzt legt noch ein Nationalspieler nach: Jermaine Jones.
Jones stellt sich in einem Interview auf die Seite seines Schalker Teamkollegen Kevin Kuranyi und rechnet darüber hinaus mit den eigenen Fans ab.
Jones sieht in den kritischen Anhängern auf Schalke ein Riesenproblem: "Innerhalb unserer Mannschaft stimmt es, aber außerhalb nicht. Einige Spieler werden systematisch kaputt gemacht. Von den eigenen Fans", sagte der 26-Jährige der "Sport-Bild" und warnte davor, Spieler wie Lincoln weiterhin zu vertreiben. "An Christian Poulsen wurde rumgenörgelt, an Lincoln, an Sebastian Boenisch, an Mesut Özil. Das ist der blanke Unsinn und darf nun nie wieder bei uns auf Schalke vorkommen."
Die Kritik an Kuranyi stößt Jones besonders auf. Fußball-Experte Udo Lattek und Frankfurt-Boss Heribert Bruchhagen bekommen ihr Fett weg, weil sie Kuranyi als durchschnittlichen Spieler eingestuft hatten. "So einen Schwachsinn wie von den beiden habe ich selten gehört. Mit Lattek haut jemand auf Kevin drauf, der in einer Zeit aufgewachsen ist, da hat man im Stehen gespielt", sagte Jones der "Sport-Bild".
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