Schalke-Chef tritt nach: "Lincoln ist keine Persönlichkeit"
zuletzt aktualisiert: 25.06.2007 - 12:07Gelsenkirchen (RPO). Der Transfer von Lincoln zu Galatasaray Istanbul ist kaum perfekt, da fliegen die Giftpfeile hin und her. Nachdem der sensible Brasilianer sich über die fehlende Akzeptanz bei Schalke 04 beklagt hatte, tritt nun der neue Schalke-Chef Josef Schnusenberg verbal nach.
In einem Interview mit dem "Kicker" unterstellt der 66-Jährige Lincoln eine fehlende persönliche Entwicklung. "Lincoln ist ein toller Spieler, der am Ball tolle Sachen machen kann. Aber seine Entwicklung als Persönlichkeit konnte mit seiner fußballerischen Entwicklung nicht mithalten."
Schnusenberg sieht der Verkauf von Lincoln außerdem als richtig, denn "Lincoln hätte für jede schlechte Leistung ein Alibi gehabt." Schnusenberg vergleicht die Situation um Lincoln mit der, die der Brasilianer schon bei seiner ersten Station in Deutschland in Kaiserslautern hatte.
"Es waren zweieinhalb gute Jahre. Irgendwann gab es eine Mutation - oder er hatte sich zuvor zwei Jahre verstellt. Jedenfalls hatten uns Leute aus Kaiserslautern die Entwicklung vorausgesagt."
Angst davor, dass Schalke ohne Lincoln nicht an die Erfolge der letzten drei Jahre anschließen kann hat er nicht: "Schalke wird auch ohne Lincoln erfolgreich sein." Man wird sehen, ob Schalke ohne den möglichen Unruheherd Lincoln endlich Meister werden kann.
- RP ONLINE
- Kontakt
- AGB
- DATENSCHUTZ
- Impressum







