Lövenkrands stocksauer auf Grossmüller: Schalkes "Würger" ist zurück
zuletzt aktualisiert: 06.02.2008 - 16:08Gelsenkirchen (RPO). In der Bundesliga ist Carlos Grossmüller nach seiner Würg-Attacke noch für drei Wochen gesperrt, auf dem Trainingsplatz von Schalke 04 soll der Uruguayer aber schon wieder "zugeschlagen" haben. Teamkollege Peter Lövenkrands beklagt jedenfalls eine heftige Verletzung. Verantwortlich soll Grossmüller sein.
"Es ist richtig, dass ich schwer verletzt wurde. Wegen der Stimmung in der Mannschaft will ich den Vorfall aber nicht weiter kommentieren", sagte Lövenkrands gegenüber der dänischen Zeitung B.T.. Nach Informationen der Bild-Zeitung soll Grossmüller seinen dänischen Offensivkollegen mit einem Karatefoul verletzt haben. Demzufolge landeten Grossmüllers Stollen in Lövenkrands Leistengegend.
"Ich bin stocksauer", meinte der Däne, der zunächst pausieren musste. Nach Angaben von Lövenkrands soll sich Grossmüller für das Foul entschuldigt haben. Der Uruguayer läuft Gefahr, sein negatives Image auszubauen.
Unvergessen bleibt die Szene, als er im Dezember zum Hinrunden-Ausklang der Schalker in Frankfurt bei Tumulten auf den Platz rannte und den damaligen Eintracht-Stürmer Michael Thurk an den Hals ging. Vom DFB-Sportgericht wurde er dafür mit einer Sperre von vier Spielen belegt.
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