Schalke 04: Wird Müller am Montag rasiert?
zuletzt aktualisiert: 07.03.2009 - 19:36Gelsenkirchen (RPO). Läuft die Zeit für Andreas Müller beim Bundesligisten Schalke 04 am kommenden Montag ab? Dann muss der Manager zum Krisengespräch beim Aufsichtsratsvorsitzenden Clemens Tönnies antreten.
"Vom Ausgang dieses Gesprächs hängt die weitere Entwicklung ab", sagte Tönnies nach einem vierstündigen "informellen Treffen" am Samstag in seiner Villa in Rheda, an dem Aufsichtsrat und Vorstand teilnahmen. Müller allerdings fehlte in dieser Runde.
Über die Ergebnisse des Gesprächs zwischen Tönnies und Müller soll anschließend der Aufsichtsrat informiert werden, der dann eine Entscheidung über die Zukunft des Managers fällen wird. Die nächste ordentliche Sitzung des Gremiums ist am 17. März. Zu dem von Müller geforderten öffentlichen Treuebekenntnis wollte sich Tönnies erneut nicht durchringen. Alles sei vom sportlichen Erfolg abhängig.
Müller, der im Mai 2006 die Nachfolge von Rudi Assauer als Manager antrat, steht bereits seit November wegen seiner Einkaufspolitik massiv in der Kritik. Während der Ex-Profi trotz des 1:0-Sieges am Freitag gegen den 1. FC Köln weiter mit seinem Aus rechnen muss, darf der ebenfalls heftig kritisierte Fred Rutten allem Anschein nach zunächst weiter arbeiten. "An unserer Einschätzung zum Trainer hat sich nichts geändert", sagte Geschäftsführer Peter Peters nach dem Treffen.
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