Wir stellen Ihnen Fußball-Stürmer Mladen Petric vor.
Mladen Petric wurde am 1. Januar 1981 in Dubrave, Jugoslawien, heute Bosnien und Herzegowina geboren und hat die kroatische Staatsbürgerschaft.
Petric, der in der Schweiz aufwuchs, besitzt auch die Schweizer Staatsangehörigkeit. Er spricht fließend deutsch. Sein erstes Länderspiel für die kroatische Nationalmannschaft bestritt er im November 2001.
Viele Partien sind dazu gekommen, unter anderem schoss Petric das entscheidende 3:2 gegen England, wodurch das englische Team sich nicht für die EM 2008 qualifizieren konnte.
Petric spielte ab 1996 in der Schweiz beim FC Baden, Zur Saison 1999/2000 wechselte er zu Grasshopper-Club Zürich, mit denen er 2001 und 2003 die Schweizer Meisterschaft gewann.
Zur Saison 2004/05 ging Petric zum FC Basel und feierte erneut den Meistertitel.
Im Mai 2007 holte er mit dem FC Basel in Bern auch den Schweizer Pokal. 2006/07 wurde er Torschützenkönig mit 19 Treffern, obwohl er verletzungsbedingt nur 25 Ligaspiele bestreiten konnte.
Im Uefa-Pokal-Spiel gegen AS Nancy machte Petric auf sich aufmerksam, indem er beim Stand von 2:2 einen Elfmeter hielt, als er nach einer roten Karte gegen Torhüter Franco Costanzo für die letzten Sekunden der Partie ins Tor gehen musste.
Zur Saison 2007/08 wechselte Petric in die Fußball-Bundesliga zu Borussia Dortmund und erzielte 13 Saison-Tore. Zudem erreichte er mit dem BVB das Pokalfinale (1:2 gegen Bayern München). Im August 2008 ging er zum Hamburger SV.
Nach nur einem Jahr verließ der Kroate das Revier aber schon wieder und schloss sich dem Hamburger SV an.
Dort jubelte er über die meisten seiner zwölf Saisontore mit dem "Pfeil-Jubel". Er zog einen fiktiven Pfeil hinter seinem Rücken hervor und schoss ihn mit einem ebenfalls fiktiven Bogen Richtung Tribüne.
Allerdings hat Mladen Petric seine Nerven nicht immer im Griff. In der Saison 2008/2009 wurde er vom Platz gestellt, weil er im Auswärtsspiel beim Karlsruher SC gegen seinen Gegenspieler Marco Engelhardt austeile. Der HSV verlor das Spiel trotz 2:0-Führung noch.