Vorgehensweise "völlig korrekt": Stuttgart weist Daum-Anschuldigungen zurück
zuletzt aktualisiert: 04.02.2004 - 18:20Stuttgart (rpo). Als "völlig korrekt" hat Vizemeiser Stuttgart die eigene Vorgehensweise beim nachträglichen Wechsel-Theater um den Schweizer Nationalspieler Hakan Yakin bezeichnet. Der Klub wies die Anschuldigungen des ehemaligne VfB-Meistertrainers Christoph Daum zurück.
"Der Spieler steht auf der Transferliste des Deutschen Fußball-Bundes (DFB). Es liegt eine Freigabe des Schweizer Fußballverbandes und des FC Basel vor. Zudem gibt es einen gültigen Transfervertrag mit dem FC Basel", erklärte Stuttgarts Präsident Erwin Staudt am Mittwoch.
Daum hatte als Trainer des türkischen Erstligisten Fenerbahce Istanbul die Rechtmäßigkeit von Yakins Wechsel zu den Schwaben angezweifelt. "Bis Mitte voriger Woche sind wir eigentlich davon ausgegangen, dass Hakan unser Spieler ist. Wir hatten uns sowohl mit dem Spieler geeinigt, als auch dem FC Basel die Transfersumme in Höhe von 3,5 Millionen Schweizer Franken zugesagt", hatte Daum im DSF erklärt und Maßnahmen gegen Yakin und den VfB offen gelassen: "Ich weiß noch nicht, wie sich Fenerbahce verhält. Vielleicht ist noch nicht das letzte Wort gesprochen."
Yakin selbst wollte am Mittwoch von einer Zusage bei Fenerbahce indes nichts wissen. "Der Transfer ist aus meiner Sicht absolut okay verlaufen. Ich habe in Istanbul weder einen Vertrag unterzeichnet noch dem Verein eine mündliche Zusage über einen Wechsel gegeben", sagte der Mittelfeldspieler, der am Sonntag bei den Schwaben einen Vertrag bis 2007 unterschrieben hatte.
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