Harmonie in Hoffenheim: Profis feiern Silvester in New York gemeinsam
VON KOMMENTAR VON ECKHARD CZEKALLA - zuletzt aktualisiert: 23.12.2008 - 10:43Düsseldorf (RP). Teamgeist ist für die Profis des Erstliga-Spitzenreiters Hoffenheim nicht nur ein Wort. "Es ist schon außergewöhnlich, wenn man das ganze Jahr zusammen ist und sich dann noch in den zwei Wochen Urlaub trifft. Ein Zeichen, dass das Klima bei uns intakt ist", sagte Trainer Ralf Rangnick.
Am 1. und 2. Weihnachtsfeiertag brechen Selim Teber, Marvin Compper, Tobias Weis, Demba Ba, Ramazan Özcan, Christoph Janker, Per Nilsson und Co-Trainer Tommy Maric mit ihren Frauen bzw. Freundinnen nach New York auf. Torjäger Vedad Ibisevic besucht zunächst seine Eltern in St. Louis und stößt später dazu. Sejad Salihovic hat noch kein Visum.
Der Kommentar: Sie hatten es ja nicht so weit, von Hoffenheim bis Baden-Baden. Dennoch! Selbstverständlich ist es nicht, dass so viele Fußballprofis auf der Bühne standen bei der Ehrung der Mannschaften des Jahres. Doch bei 1899 Hoffenheim tickt man offenbar noch anders.
Dieser Verein im Kraichgau tritt jene Experten, die Harmonie, Respekt und Teamgeist verteufeln, dafür aber Rivalität, Futterneid und Ellbogenmentalität als Katalysator für große Taten empfehlen, vors Schienbein.
Dass nun gleich die halbe Mannschaft den Jahreswechsel gemeinsam in New York verbringen will, passt in das Bild des sympathischen Emporkömmlings. Trainer Rangnick spricht vom intakten Klima.
Wie stark der unerwartete sportliche Höhenflug dafür verantwortlich ist, wird sich spätestens zeigen, wenn es nicht mehr so rund läuft.
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