Riberys Watschn, Gustavos Ellenbogencheck: Zwei Tätlichkeiten, kein Platzverweis
zuletzt aktualisiert: 22.03.2009 - 09:22Düsseldorf (RPO). Es waren die negativen Höhepunkte des 25. Bundesliga-Spieltages: Bayern-Superstar Franck Ribery und Hoffenheims Mittelfeldspieler Luiz Gustavo hatten ihre Nerven nicht im Griff. Statt Fußball zu spielen, ließen sie sich zu Handgreiflichkeiten hinreißen.
Franck Ribery ist einer der meistgefoulten Spieler der Liga. Dass der Franzose nur schwer zu stoppen ist, weiß auch Karlsruhes Andreas Görlitz, der sich bei der 0:1-Niederlage in München etliche Duelle mit dem Dribbelkünstler lieferte. Einmal allerdings wurde es unfair – als Ribery am Mittelkreis seinem Gegenspieler eine Watschn verpasste (hier geht's zu den Bildern).
Auch Hoffenheims Luiz Gustavo fühlte sich von Hannovers Arnold Bruggink attackiert, als der ihm vor einem Freistoß in der Mauer böse auf den Fuß trat. Gustavo ließ sich das nicht gefallen – und verpasste seinem Gegner einen Ellenbogencheck (hier geht's zu den Bildern). Beide Opfer der Tätlichkeiten sanken zu Boden. Beide Täter durften weiterspielen.
Der Unterschied in beiden Fällen: Während Ribery von Guido Winkmann mit Gelb bestraft wurde, kam Gustavo von Wolfgang Stark ungeschoren davon. Genau das könnte aber nun zum Nachteil des Hoffenheimers werden. Denn während Riberys Fall als Tatsachen-Entscheidung abgeschlossen ist, kann Luiz Gustavo nach Auswertung der Fernsehbilder noch überführt werden – und muss so mit einer nachträglichen Sperre rechnen.
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