Mesut Özil wechselte 2010 von Werder Bremen zu Real Madrid. Der WM-Star ist der achte deutsche, der das Trikot der "Königlichen" trägt. Wir stellen Özil kurz vor.
Mesut Özil wurde am 15. Oktober 1988 in Gelsenkirchen geboren.
Nachdem er in der Jugend fünf Jahre für Rot-Weiss Essen spielte, wechselte er 2005 zum FC Schalke 04. Mit der A-Jugend der Gelsenkirchener wurde er 2006 Deutscher Meister.
Sein Bundesliga-Debüt gab der Sohn türkischer Einwanderer im August 2006, als er in der Schlussphase eingewechselt wurde.
Doch nach einem Streit mit Manager Andreas Müller wechselte Özil in der Winterpause der Saison 2007/2008 für über fünf Millionen Euro zu Liga-Konkurrent Werder Bremen.
Dort traf Özil auf die Bundesliga-Stars Diego, als dessen Thronfolger er in Bremen gehandelt wird,...
... und später auf Claudio Pizarro. Mit beiden bildete er das Herz der Offensivabteilung der Bremer.
Ein weiterer Glanzpunkt in der jungen Karriere: Özil trifft spektakulär zum 3:0 beim Bremer 5:2-Sieg in München.
Özil entscheidet nach dem EM-Titel mit der deutschen U21- auch für die A-Nationalmannschaft Deutschlands aufzulaufen und gibt der Türkei einen Korb.
Am 5. September 2009 feierte Özil seine Länderspielpremiere. Im Freundschaftsspiel gegen Südafrika lieferte er eine ganz starke Leistung und erzielte gleich seinen ersten Trefer für den DFB. Özil entwickelte sich in Bremen zum Leistungsträger.
Beim 1:0-Sieg der deutschen Auswahl über Ghana erzielte Özil das Tor des Tages und schoss Deutschland damit als Gruppensieger ins WM-Achtelfinale.
Deutschland wurde WM-Dritter und Mesut Özil war spätestens zu diesem Zeitpunkt bei Spitzenklubs in ganz Europa begehrt.
Nach der überragenden WM begann der Poker um den Mittelfeldstar, in dem Real den Zuschlag erhielt.
Dort spielte er in der Saison 2010/11 zusammen mit seinem DFB-Teamkollegen Samim Khedira